Ruedi Roschi wohl doch am ESAF dabei

Anfangs August brach sich Schwinger Ruedi Roschi im Training den Kiefer. Nachdem der Heilungsverlauf besser als erwartet verlaufen ist, erwägt der Diemtiger nun doch noch einen Start am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf. Nach einem letzten Training am Mittwochabend will Ruedi Roschi definitiv über eine Teilnahme entscheiden. «Die Chancen stehen etwa bei 70-80%» meldete der Kranzanwärter kurz vor Redaktionsschluss. Der Arzt hat mir das o.k. gegeben und Orthopäden haben mir einen speziellen Schutz angefertigt». Samuel Feller, technischer Leiter des Berner Verbands hatte ihm seinen Startplatz freigehalten, vorsichtshalber aber einen Ersatzmann für Burgdorf gemeldet.

Damit dürfte die Niedersimmentaler Schwinger-Elite mit drei Athleten in Burgdorf präsent sein. Bei Schwingerkönig Kilian Wenger heisst die Mission Titelverteidigung. Beat Wampfler wird versuchen einen weiteren eidgenössischen Kranz herauszuschwingen und Ruedi Roschi hofft, – trotz seiner Beschwerden – am Sonntagabend ebenfalls als Eidgenosse ins Diemtigtal zurückkehren zu können.