Telemark-FIS-Rennen in Lelex (Frankreich)
Einstieg in die nächst höhere Rennklasse ist gelungen
Am vergangenen Wochenende starteten Julia Lauber, Daniela Perren und Kim Aegerter zum ersten Mal an zwei FIS-Telemark-Rennen im französischen Jura. Obwohl sie das Ganze gelassen angehen wollten, stieg die Nervosität spätestens als ihr offizieller FIS-Code auch auf der Startliste aufgeführt war. Nicht nur Puls und Ehrgeiz schnellten in die Höhe, sondern auch die eigenen Ziele wurden revidiert. Die Gelassenheit musste hinter dem eigenen «Rennhund» anstehen – fertig lustig!
Anders als bei den Rennen in der Schweiz werden am so genannten Coupe de France keine Juniorinnen-Kategorien geführt. Dass heisst, das die drei in derselben Kategorie antreten durften wie die mehrfache Weltmeisterin Amélie Reymond und auch die z.T. weltcuperprobten Fahrerinnen aus dem französischen Telemark-Kader.
Dass ihnen der Einstieg in die nächst höhere Rennklasse durchaus gelang, zeigen die Ränge fünf und sechs für Kim, jeweils zweimal ein zehnten Rang für Daniela und zweimal Rang elf für Julia.
Insgesamt starteten in der Kategorie «Damen» ca. 25 Fahrerinnen, wobei anzumerken ist, dass fast ausschliesslich die Jahrgänge 1990 bis 2000 auf der Rangliste zu finden sind. Die Franzosen sind «uns» also nicht nur im alpinen Bereich einen Schritt voraus, ihre Nachwuchsförderung scheint auch im Bereich Telemark besser zu greifen…
Nächster Höhepunkt für die drei Nachwuchsfahrerinnen sowie für alle weiteren Obersimmentaler- und Schweizer-Telemärkler sind die Schweizermeisterschaften in der Disziplin Classic Sprint vom Samstag 8. März 2014 an der Lenk!