Schweizer Nachwuchshoffnung trifft sich in St. Moritz zum Grand Prix Migros Saisonfinale
Vier Podestplätze am Saisonfinale für das Simmen- und Diemtigtal
Ab auf die WM-Strecke! Unter diesem Motto sind am Wochenende die 737 schnellsten Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer zwischen acht und 16 Jahren aus der ganzen Schweiz nach St. Moritz (GR) gereist, um sich beim Grand Prix Migros Finale zu messen. Der Berner Ski-Nachwuchs kann sich über eine Ausbeute von zehn Medaillen freuen. Auch die ehemaligen Skilegenden liessen sich das fulminante Rennwochenende der Skistars von morgen nicht entgehen.
Siegte im Combi-Race des Jahrgangs 2008: Luca Grossenbacher aus der Lenk.
Der Schweizer Skinachwuchs sorgte zwei Wochen nach dem Weltcupfinale der Skistars für ein weiteres Highlight in St. Moritz: Die Podestfahrerinnen und -fahrer sämtlicher 13 Grand Prix Migros Ausscheidungsrennen in der ganzen Schweiz sind vom 2. bis 3. April auf der offiziellen Strecke der Ski Weltmeisterschaften 2017 angetreten, um die Besten unter sich zu ermitteln. Jedem Nachwuchsfahrer boten sich dabei gleich zwei Chancen auf den Grand Prix Migros Kategoriensieg: Einmal bei einem Riesenslalomlauf und einmal im Combi-Race, wo die zu umfahrenden Tore abwechslungsweise weitere und kürzere Abstände aufweisen. Future St. Moritz – das Jugend OK der Ski-WM 2017 in St. Moritz – sowie die rund 180 freiwilligen Helferinnen und Helfer betrieben einen grossen Aufwand, um allen Teilnehmenden jederzeit faire Rennbedingungen bieten zu können.
Am erfolgreichsten schnitten die Walliser und Schwyzer ab. Sie sicherten sich an den beiden Renntagen je 16 von insgesamt 108 Plätzen auf dem Podium. Die Nachwuchstalente aus dem Kanton Bern reisten mit zehn Medaillen nach Hause.
Illustre Gäste am Finale
Neben aktuellen Swiss-Ski Skistars wie Sandro Viletta, Marc Berthod, Jasmine Flury, Vanessa Kasper oder Mauro Caviezel waren auch ehemalige Skilegenden und Sportstars wie Olympiasieger Pirmin Zurbriggen, Gesamtweltcupsiegerin Vreni Schneider, Weltmeister Michael von Grünigen oder Schwingerkönig Jörg Abderhalden in St. Moritz anwesend, die ihre Sprösslinge am Start anfeuerten. «Der Grand Prix Migros ist immer ein toller Event! Es ist schön zu sehen, wie die Kinder begeistert und motiviert an die Rennen gehen und ihre Leistungen abrufen können», lobte der Olympiasieger Pirmin Zurbriggen die Organisation des Kinderskirennens und ergänzt, «dieser Traditionsanlass, der einen einmaligen Stellenwert in der Schweiz hat, darf nicht verloren gehen und dem muss auch genug Wertschätzung getragen werden.»
Vielfältiges Rahmenprogramm
Neben dem geschäftigen Treiben rund um den Rennbetrieb durfte beim Saisonfinale auch der weniger ernste Teil nicht fehlen: Die Musik im Grand Prix Migros Village sorgte für eine feierliche Stimmung, die Show des Demo Ski Teams für staunende Gesichter und die Besichtigung des «Free Falls» für einen erhöhten Herzschlag.
Mit dem Finale geht die 44. Saison der Swiss-Ski Nachwuchsserie zu Ende. Mehr als 6800 Kinder und Jugendliche hat der Grand Prix Migros in diesem Jahr auf die Rennpisten gelockt. Die Durchführung des grössten Kinderskirennens Europas ist nur dank dem Engagement der Sponsoren Migros, Schweizer Fleisch und Thomy, den Suppliers Toko und Leki sowie der Skipartner Nordica und Blizzard möglich. Erneut haben sie gemeinsam mit Swiss-Ski im Village, welches jeweils während der ganzen Saison Teil des Grand Prix Migros Trosses ist, für viel Unterhaltung und leckere Verpflegung gesorgt.
Die zehnjährige Diemtigtalerin Fabienne Wenger gewann im Riesenslalom Silber und im Combi-Race Bronze.
Florian Kunz vom SST Diemtigtal belegte im Combi-Race im Jahrgang 2000 den 2. Rang.