Leserbriefe

02.01.1980

Ein hochkarätiger Kandidat?

In verschiedenen Beiträgen kann man die angeblichen Vorzüge des Bieler Ständeratskandidaten Hans Stöckli lesen. Überall wird er als erfolgreicher Stadtpräsident von Biel dargestellt. Sichtlich kann das Wort «erfolgreich» verschiedenartig angewendet werden: Den grössten Ausländeranteil, am meisten Sozialhilfeempfänger, am meisten Arbeitslose und die Schweiz- weit grösste Kriminalitätsrate runden seine «erfolgreiche» Karriere als Stadtpräsident von Biel ab. An vorderster Front kämpft er für die Überwindung des Kapitalismus! Adrian Amstutz wird seine Erfahrung, sein Wissen und Können im Ständerat einbringen. Wenn dies der «erfolgreiche» Bieler auch machen möchte, so wird der Kanton Bern schon bald als Kanton bekannt sein, mit dem höchsten Ausländeranteil, am meisten Sozialhilfeempfänger, am meisten Arbeitslose und Schweizweit der Kanton mit der grössten Kriminalitätsrate! Wollen wir das wirklich? Ich auf keinen Fall! Deshalb kämpfe ich mit aller Kraft für die ungeteilte bürgerliche Standesstimme im Ständerat! Bruno Stucki, Wimmismehr...

Naturpark Diemtigtal

02.01.1980

Im Naturpark Diemtigtal braucht es auch Wertschöpfung..

Versprochenes kann auch auf höchster Ebene nicht immer eingehalten werden. Etwa so tönt es im Bundesamt für Volkswirtschaft, Departement Schneider-Ammann. Einerseits erhält das Diemtigtal am 5. November das Bundes-Label zum «Regionalen Naturpark», andererseits betätigt sich das gleiche Departement als Totengräber. Trotzdem wir uns über die Auszeichnung freuen sollten, bleibt ein bitterer Beigeschmack. In den Parkbestimmungen steht klar, dass die Lebensqualität der Bevölkerung und die Wertschöpfung im Tal durch dieses Label gestärkt werden soll. Geschieht diese Förderung durch Schliessung von Anlagen und Abbau von Arbeitsplätzen?? Es müsste doch im Sinne der Label-Verleiher sein, diese unbedingt zu erhalten.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Jede Stimme zählt!

Am 20. November steht die Entscheidung an, wer in den kommenden vier Jahren den Kanton Bern im Ständerat vertreten wird. Der erste Wahlgang hat deutlich aufgezeigt, dass nun jede Stimme zählt. Die bürgerlichen Kandidaten Adrian Amstutz und Werner Luginbühl konnten in 7 von 10 Verwaltungskreisen die ersten beiden Plätze belegen. In den städtischen Gebieten Bern und Biel und dem Jura bernois unterlagen sie aber dem SP-Vertreter. Gemäss Aussage im Berner Oberländer steht Ständeratskandidat Hans Stöckli für die Interessen von Städten und Agglomerationen ein. Der ländliche Raum ist aber mehr denn je auf Vertreter ihrer Anliegen angewiesen. Deshalb dürfen wir den zweiten Wahlgang nicht verpassen und unterstützen mit unserer Stimme die bürgerlichen Kandidaten. Nur wenn uns eine deutliche Steigerung der Stimmbeteiligung im ländlichen Raum gelingt, kann der Überhang der Wählerstimmen aus den städtischen Gebieten wettgemacht werden. Wer sein demokratisches Grundrecht nicht ausübt, verhilft der Linken zum Erfolg und setzt die ungeteilte bürgerliche Standesstimme aufs Spiel. Wer den Kandidaten der SP wählt, unterstützt damit auch das Parteiprogramm der Linken, wie den Beitritt zur EU, die Abschaffung der Armee und nimmt Steuererhöhungen in Kauf. Mit ihrer Unterstützung zeigen Berner KMU, GastroBern, der Handels- und Industrieverein, der Hauseigentümerverband und die Lobag auf, dass sich die beiden bisherigen Ständeräte Adrian Amstutz und Werner Luginbühl stets für die Anliegen von Gewerbe, Landwirtschaft und Tourismus einsetzten und daher eine ehrenvolle Wiederwahl verdienen.René Müller, Präsident SVP Lenkmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Bemerkungen zum «Bahn-Ersatzbus» BoltigenbisZweisimmen

Man kann es drehen und wenden wie man will: Für Weissenbach (und Grubenwald…) bedeutet der sogenannte Bahn-Ersatzbus eine massive Verschlechterung gegenüber dem heutigen und dem uns für die Zeit ab Dezember 2011 zunächst versprochenen Angebot:mehr...