Leserbriefe

02.01.1980

Aus dem Herz gesprochen

Der offene Brief der Ärzteschaft an den Verwaltungsrat der Spital STS AG war für viele BürgerInnen eine Erlösung, da vielen aus dem Herzen gesprochen wurde. Als Bürger und Grossrat gebe ich meine Genugtuung über die inhaltliche Darstellung der Situation, die ich genauso empfinde. Es hat sehr lange gedauert, bis sich die Ärzteschaft zu einer klaren Stellungnahme entschlossen hat. Immerhin ist eine solche nun erfolgt, mit der inhaltlich der Nagel auf den Kopf getroffen worden ist!Hans-Jörg Pfister, Zweisimmenmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Frühlingsspaziergang

Die Abfall-Sammlung meines nach der Schneeschmelze zur Tradition gewordenen Frühlingsspazierganges sowie deren Auswertung ist abgeschlossen. Das Ergebnis 2012 dürfte unter Umständen spannender zu lesen sein, als das Ergebnis gewisser Abstimmungen, bei denen das nicht jedermann leicht verständliche Proporzsystem zur Anwendung kommt. Dabei gilt es zu beachten, dass mein Spaziergang nur ungefähr 500 Meter lang ist, mich aber jeweils mehrere Stunden strenger Arbeit kostet. Denn es gilt, in recht steilem und nassem Gelände immer wieder ab- und aufzusteigen. Selbstverständlich tat ich dies freiwillig, ausschliesslich der Umwelt zuliebe. Die beiden talseitig kurzen Waldstücke der Oeschseitenstrasse vom Altenried Richtung Oeschseite sind offenbar geradezu prädestiniert, Leergut, welches nicht mehr benötigt wird aus dem fahrenden Auto zu werfen. Auffallend dabei, dass offenes Land vor und nach oben genannten Waldstücken bewusst verschont blieb, (was doch immerhin auf ein gewisses Umweltbewusstsein im Sinne der Landwirtschaft schliessen lässt) und dass über die Hälfte der weggeworfenen Bierflaschen den Deckel wieder aufgeschraubt hatten.(!!) Nach stehend einige Zahlen der heurigen Frühjahrssammlung:mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die Bürokraten-Maschinerie rollt wieder

Soeben hat offenbar ein neues Programm seinen Anfang genommen: Trotz Gewebeproben, wird jetzt stichprobenweise an Rindern Blut genommen für BVD-Tests. Selbst BVD freie Betriebe sind davon betroffen. Wenn man TierärztInnen fragt, weshalb Tiere, welche definitiv negativ seien, nochmals getestet werden sollen, bekommt man Antworten in der folgenden Art: «...es könnte..., eventuell..., man wisse nie...», mit andern Worten, man bekommt keine schlüssige Antwort darauf. Die einzig mögliche Antwort, die man sich als Bäuerin/Bauer geben kann: Offensichtlich zuwenig zu tun in den Büros, d.h. wieder mal ein Arbeitsbeschaffungsprogramm, das: a) niemandem nützt, am wenigsten den Tieren, b) unnötig Kosten verschlingt! Wo sind PolitikerInnen, die solchem Verhalten Einhalt gebieten? Antwort: nirgends! PolitikerInnen haben im Gegenteil ein neues Tierseuchengesetz verabschiedet, welches der Bürokratie ermöglicht, noch mehr Geld für Impfstoffe auszugeben, um die Tiere damit voll zu pumpen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Spitalversorgung innert vernünftiger Zeit in Frage gestellt

Wir in den Randgebieten im Simmental und Saanenland werden vom Verwaltungsrat der STS AG und dem Regierungsrat des Kantons Bern leider als Menschen zweiter Kategorie wahrgenommen. Das Grundrecht auf eine Versorgung im Spital soll uns spätestens im 2014 in Saanen und Zweisimmen entzogen werden. Da Patienten von Lauenen und Gsteig oder Lenk das Spital Thun erst in ca. 1½ Stunden erreichen können und der Helikopter auch nicht immer fliegen kann, ist unsere Spitalversorgung innert vernünftiger Zeit in Frage gestellt.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Nur die Vernunft kann siegen

Der Leserbrief von 9. April von Samuel Reichenbach aus Gstaad, verdient meine höchste Hochachtung. Er zeigt den einzig richtigen Weg für die Zukunft der Spitalversorgung Simmental-Saanenland. Herr Reichenbach spricht der Region Simmental, aber sicher auch 1200 Personen aus dem Saanenland aus dem Herzen. Es ist von ihm sehr mutig, gegen den äussert grossen Widerstand seine Meinung offen kund zu tun. Ich hoffe sehr, dass der harte Kern im Saanenland endlich Einsicht zeigt und den Rat von Herr Reichenbach für den Spital-Standort Zweisimmen befolgt. Hans Matti-Ruchti, Boltigenmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Blind durch Zweisimmen

Liebe Autofahrer und Autofahrerinnen! Wissen Sie, dass es ein Gesetz gibt, welches sagt: «Unbegleiteten Blinden, die durch hochhalten des weissen Stockes anzeigen, dass sie die Strasse überqueren wollen, ist der Vortritt zu gewähren.» (schweizerische Strassenverkehrsordnung, Artikel 6)!mehr...