Eidg. Abstimmung 17. Juni

02.01.1980

Ja zu Managed Care

Die Schweiz hat eine hervorragende Gesundheitsversorgung, die uns im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt aber zu viel kostet. Das bedeutet, dass unser Gesundheitssystem nicht effizient ist. Leider sind viele an einer Verbesserung nicht interessiert, weil sie von dieser Ineffizienz und Kostenexplosion selbst finanziell profitieren. Die Politik ist vor lauter egoistischen Interessenvertretern oft blockiert. Wir Bürger tun uns in der Gesundheitspolitik zudem schwer, das Zukünftige zu denken. So wurde bei uns ein neues, massgeschneidertes Spital auf der Möser – das 2012 fertig erstellt sein könnte – gebodigt und damit wurde auch die Chance vergeben, um in Zweisimmen den Pflege- und Altersbereich räumlich einfacher zu entwickeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die Opposition gegen geplante Wasserkraftwerke im Simmental ist unverständlich!

Das Simmental braucht Elektroenergie für die Landwirtschaft für ihre Gebläse, Entmistung, grossen Scheunen und Ställe und ihre Häuser. Wir brauchen Elektroenergie für die Wirtschaft und das Gewerbe für ihre Maschinen, Einrichtungen und Heizungen. Wir brauchen den Tourismus, damit wir überleben können. Ohne Strom laufen weder Schneekanonen noch Bergbahnen. Allein an der Lenk und in St. Stephan haben wir rund tausend Haushalte, die von der Wirtschaft, vom Tourismus und von der Landwirtschaft leben. Eine gesunde Forderung ist demnach, dass wir unsere Elektroenergie, wenn immer möglich, in unserem Tal sauber herstellen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Warum Staatsverträge dem Volk vorzulegen sind!

Wichtige Staatsverträge, wo es um das Wohl des Landes und dessen Bürgerinnen und Bürger geht, gehören dringend dem Volk vorgelegt! Warum? Je länger je mehr gibt es Politiker/innen, die zu ihrer Selbstgefälligkeit politisieren, denen unsere wunderbare Heimat mit ihren bewährten Werten so ziemlich egal ist, Hauptsache in ihrer Hintertasche klingelt es. Wenn nun solche Leute wichtige Verträge mit anderen Ländern aushandeln, glaube ich kaum, dass sie das Wohl unseres Landes und uns Bürgerinnen und Bürger beabsichtigen. Bei Druckversuchen von anderen Ländern, die ihre Vorteile aushandeln wollen, knicken unsere so genannten Persönlichkeiten ein und geben von unseren bewährten Werten so ziemlich alles Preis. Ein Beispiel haben wir ja an Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf. Laut Weltwoche vom 4. Mai 2012 (und die recherchiert ja bekanntlich gut) verschachert die Bundespräsidentin nicht nur kopflos einen guten Teil unserer Bank- und Finanzplatzstärken ans Ausland, nein, sie hat sogar einen Geheimplan erstellt, um uns, also die eigenen Staatsbürger, ganz der Privatsphäre zu entziehen. Vergisst eine Schweizerin oder Schweizer in der Steuererklärung einen kleinen Nebenverdienst, eine Obligation oder dergleichen anzugeben, soll das, laut Geheimplan, gefälschten Dokumenten gleich gestellt werden. Der ganze Geheimplan ist ein Bespitzelungskonzept, das eher an eine Diktatur als an eine Demokratie erinnert. Dieses verwerfliche Vorhaben würde wieder eine absolute Juristerei nach sich ziehen. Wir haben noch mehr solche Blender/innen in der Politik, die versuchen unsere Privatsphäre und unsere Heimat zu schwächen und uns Bürgerinnen und Bürger wo immer möglich auf die Anklagebank zu schieben und mit mehr Steuern und Abgaben einzuengen. Solche Leute schenken kein Vertrauen uns SchweizerInnen gegenüber. Da dürfen wir nicht erwarten, dass solche BundesrätInnen im Stande sind, ihren Landsleuten gegenüber anständige Verträge auszuhandeln! Genau aus diesem Grund muss das Volk wieder das Heft selbst in die Hand nehmen. Ob es uns Bürgerinnen und Bürgern passt oder nicht, sich mit Politik auseinander zu setzen, wir müssen es tun! Nur so können wir die teilweise irrsinnigen Politgrössen im Zaume halten, damit sie die gut funktionierenden und bewährten Werte unserer Eidgenossenschaft nicht leichtsinnig über Bord werfen.mehr...