Ironman Calella-Barcelona

Saisonabschluss fiel für Nicola Buchs wortwörtlich ins Wasser

Der Simmentaler Triathlet Nicola Buchs reiste für den Saisonabschluss nach Spanien, um sich frühzeitig für den nächstjährigen Final auf Hawaii zu qualifizieren. Das Wetter machte ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Von Fabian Buchs

Ein starkes Support-Team in Spanien vor Ort: Dominik Buchs, Naomi Matti, Matthias Matti, Nicola Buchs, Fabian Buchs, Daniela Matti sowie Sonja Zeller.

Ein starkes Support-Team in Spanien vor Ort: Dominik Buchs, Naomi Matti, Matthias Matti, Nicola Buchs, Fabian Buchs, Daniela Matti sowie Sonja Zeller.

Das Wetter in der Region gestaltete sich als unberechenbar und die unterschiedlichen Wettervorhersagen trafen denn auch nicht immer zu. Dennoch blieb es vorerst mild und trocken genug, um mit dem Velo und zu Fuss einzelne Streckenabschnitte zu begutachten oder kurze Trainingseinheiten an der Küste zu absolvieren. Nicola, mittlerweile doch schon mit ein paar Rennen Erfahrung, liess sich vom wechselhaften Wetter und den eher schlechten Prognosen für den Wettkampftag nicht aus dem Konzept bringen und fokussierte in profimässiger Manier auf sein letztes Rennen in diesem Jahr.

Spanischer Bevölkerungsschutz

Wie üblich fand in den Tagen vor dem Rennen ein Briefing für die Athleten statt. In diesem werden jeweils die Regeln erklärt und die zu absolvierenden Strecken aufgezeigt. Betreffend Wetter war zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt, dass es am Renntag wohl regnen würde. Der Regen allein wäre allerdings nicht Grund genug gewesen, den Wettkampf abzublasen. So weit so gut, die Vorbereitungen liefen weiter und der Renntag rückte näher.

Als sich Nicola dann am Samstagnachmittag vor der letzten Nacht noch etwas ausruhte und das Support-Team sich bei einer Minigolf- und Bowlingrunde abzulenken versuchte, gingen plötzlich auf den Mobiltelefonen Alarme los: Dringende Mitteilung des spanischen Bevölkerungsschutzes, aufgrund eines drohenden Unwetters seien sämtliche Aussenaktivitäten verboten und man solle sich vorerst drinnen aufhalten.

Gleichzeitig meldeten sich die Veranstalter des Ironmans, dass das Rennen aufgrund des Wetters abgesagt werden muss.

Winterpause

So wurde es nichts aus der frühzeitigen Qualifikation für Hawaii 2027, was nicht heisst, dass es keine weiteren Chancen mehr geben soll. Die Planung fürs nächste Jahr ist bereits fortgeschritten und auf dem Rennplan stehen u.a. Thun und Venedig. So hätte Nicola die Möglichkeit, sich in Thun einen Startplatz für Hawaii zu holen. Zunächst aber wird sich Nicola in die Winterpause begeben und sich zu gegebener Zeit auf die nächste Saison vorbereiten.

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Erstellt:
10.10.2026, 00:30 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 58sec
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