Heisses Eidgenössisches Schützenfest in Graubünden
Während eines Monats, vom 5. Juni bis zum 5. Juli, nahmen rund 35000 Schützinnen und Schützen aus allen Regionen unseres Landes in Graubünden am alle fünf Jahre stattfindenden Eidgenössischen Schützenfest teil. Gemeinsam haben sie ein Fest erlebt, das weit mehr war als ein sportlicher Wettkampf: Es war ein Fest der Begegnung, der Freundschaft und des Zusammenhalts.
Der imposante Empfang auf dem Rossboden bei Chur hiess die Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz willkommen.
Unter dem Motto «Tradition und Passion» wurde während eines Monats in Graubünden auf 20 Schiessplätzen – von Malans bis Rona geschossen – das Festzentrum des Eidgenössischen Schützenfestes befand sich auf dem Rossboden in Chur.
In den Schiessständen, im Festzentrum und in zahlreichen persönlichen Begegnungen wurden Kameradschaft, Fairness und Respekt täglich gelebt. Genau diese Werte prägen den Schweizer Schiesssport seit Generationen und machen ihn einzigartig. Die Verbundenheit mit dem Schiesssport ist denn auch eine Passion, der Tausende von Schiessfreudigen in der ganzen Schweiz mit Begeisterung nachgehen.
Hitze erschwerte das Schiessen
Anfangs Juni herrschten noch angenehme Temperaturen. Ab Mitte Juni zeigte sich der Sommer dann jedoch von seiner heissesten Seite: Hohe Temperaturen und starke Winde verlangten den Teilnehmenden einiges ab. Trotz dieser anspruchsvollen Bedingungen waren alle bestrebt, bestmöglichen Schiesssport zu zeigen.
Und Graubünden hat sich als gastfreundlicher Austragungsort präsentiert. Nachdem die neuen Schützenköniginnen und Schützenkönige vergangenen Sonntag erkoren worden waren, hiess es für das ESF2026: «Ende Feuer!» Wie es den regionalen Schützinnen und Schützen in den verschiedenen Kategorien ergangen ist, lesen Sie in der Print-Ausgabe der Simmental Zeitung.