Ja zum Kunstmuseum Bern

Von Matthias Kurt

Das Ölbild «Blick in die Lenk mit Wildstrubel und Rätzligletscher» 1776 von Caspar Wolf aus der Sammlung vom Kunstmuseum verdient ein Simmentaler Ja für gute neue Lager- und Ausstellungsräume.

Das Ölbild «Blick in die Lenk mit Wildstrubel und Rätzligletscher» 1776 von Caspar Wolf aus der Sammlung vom Kunstmuseum verdient ein Simmentaler Ja für gute neue Lager- und Ausstellungsräume.

Im April wurde in Bern zwischen Markt- und Amtshausgasse das umgebaute multifunktionale Kaiserhaus mit viel Lob wiedereröffnet. Die Besitzerin Schweizerische Nationalbank hat für die mehrjährige Planungs- und Bauzeit einen «tiefen dreistelligen Millionenbetrag» – ob das 120, 180, oder mehr Millionen sind, schweigt die Nationalbank – eingesetzt.

Bauen für städtebauliche Qualität hat heute im UNESCO-Weltkulturerbe Bern seinen Preis. Die Stiftung Kunstmuseum Bern legt mit dem Projekt «Eiger» einen Um- und Neubau für das so baufällige Kunstmuseum Bern für 147 Millionen vor, wobei sich unser Kanton mit 81 Millionen zu beteiligen hat.

Während Jahren wurde mit gründlichster Planung und einem internationalen Architekturwettbewerb für die beste Lösung für Bern gerungen. Der Grosse Rat hat dem Projektierungskredit mit grosser Mehrheit zugestimmt. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, über das wir am 14. Juni abstimmen.

Das Projekt «Eiger» für das neue Kunstmuseum ist kein Luxusprojekt, es ist ein bodenständiges Projekt, das die Attraktivität von unserem Kanton Bern stärkt. Das Kunstmuseum Bern brilliert seit Jahrzehnten mit international beachteten Ausstellungen und es besitzt eine bärenstarke Sammlung. Kunst ist zu einem wichtigen Standortfaktor gewachsen. Das Kunstmuseum Bern präsentiert und weckt immer wieder Sehnsüchte für unsere Berge. So wurde das Ölbild von Caspar Wolf «Blick in die Lenk mit Wildstrubel und Rätzligletscher» von 1776 schon öfters ausgestellt. Ein grandioses Dokument zu Gletschern und zum schönsten Talabschluss der Alpen.

Das Kunstmuseum Bern verdient für weitere solche Simmentaler Momente und für die Attraktivität vom Kanton Bern ein starkes Ja aus dem Simmental. , Zweisimmen.

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Erstellt:
21.05.2026, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 47sec
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