Leserbriefe

02.01.1980

Wieder ein Pächterwechsel amForellensee

Seit Jahren sind meine Frau und ich Gäste in Zweisimmen. Nach zwei Jahren Unterbruch sind wir dieses Jahr wieder nach Zweisimmen gekommen. Wie immer besuchten wir den Forellensee. Was vor Jahren eine Oase war, ist heute schlechthin eine Katastrophe. Nach etlichen Gesprächen mit einheimischen Kollegen wurde das schöne Refugium seit 2009 an mehrere Käufer weitergegeben und mehrere Pächter waren erfolglos, was zur Folge hat, dass das Anwesen langsam aber sicher verwahrlost. Der heutige Pächter wird Ende Oktober 2012 auch das Handtuch werfen. Was uns an der Sache verwundert, dass die Gemeinde resp. der Gemeinderat nach dem Abgang von Hr. Trachsel nicht selbst dieses schöne Anwesen zu Eigen machte und für den/die Touristen, Familien einen Patz schaffte, welcher der Gemeinde sicher auch einen Beitrag in die Kasse gebracht hätte und nicht Spekulanten den Vorrang gab. Wie wir alle wissen geht den Spekulanten das Gemeindewohl am … vorbei.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Unia will Arbeitsplätze im Oberland opfern

Es stimmt mich nachdenklich, wie sich die Unia an der Landsgemeinde vom 16. August in Wimmis aufgeführt hat. Unter verdeckten Idenditäten angereist mit einer Limousine, die wohl von Mitgliederbeiträgen berappt wurde und mit einem Kamerateam unter dem Namen «Büetzer-TV», das es notabene gar nicht gibt! Dürfen diese Leute nicht zu ihrer Zugehörigkeit stehen, weil sie langsam selber ein schlechtes Gewissen gegenüber der Bevölkerung im Kanton Bern haben? «Faire Steuern für Familien» so heisst die Initiative, die am 23. September dem Bernervolk zur Abstimmung vorgelegt wird. Leider ist es den Initianten dieser Vorlage wieder einmal gelungen, eine Abstimmung zu lancieren, die völlig den falschen Namen trägt! Ziel der Initiative: Abschaffung der Pauschalsteuer. Im Kanton Bern, hat es momentan 232 Personen die Pauschal besteuert werden. Es sind dies Leute, die hier in der Schweiz keinen Rappen verdienen dürfen und notabene ihre Einkünfte im Heimatland versteuern müssen. Diese Leute besitzen im Kanton Bern eine Liegenschaft und steuern einen beachtlichen Beitrag an den Kanton, einfach so! Zudem wurde ausgerechnet, dass diese Pauschalbesteuerten Leute im Jahr durchschnittlich 300000 Franken in der Schweiz investieren oder ausgeben. Alles Geld, das wir im Kanton Bern bitter nötig haben, denn das neue Defizit von unserem hochgelobten Regierungsrat ist ja eben wieder bekannt gegeben worden!mehr...

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02.01.1980

Arbeitnehmer finanzieren Arbeitsplatzabbau

Die UNIA wirft den Simmentaler Gemeinden vor, Steuergelder für den Abstimmungskampf zu missbrauchen. Dabei setzen sich diese Gemeinden für Arbeitsplätze in der Region und für eine tiefere Steuerbelastung ihrer Bürger ein.mehr...

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02.01.1980

Bahnhof Boltigen ohne Hinweistafel

Seit seinerzeit auf Weisung von Lenk Simmental Tourismus die Reklametafel von Boltigen-Jaunpass entfernt werden musste, herrscht auf dem Bahnhofareal «Tote Hose». Anlässlich der Hauptversammlung von Boltigen-Jaunpass Tourismus wurde auf die ungenügenden Signalisationen aufmerksam gemacht, nebst Wanderwegen gibt es keine Wegweiser. Im Tourismusbereich fehlen solche für River Rafting, Gruppenunterkunft Hotel Bären. Auch solche für die Arztpraxis, das Demenzhaus, Gewerbezone Brüggmatte, Schulhaus sucht man vergebens. Auch die Parkplätze für Bahn- und Busbenützer sind ungenügend signalisiert. Die Parkplätze an der Bahnhofstrasse und bei der Heuhütte reichen bei weitem nicht. Liefer- und Lastwagen aus der Westschweiz, welche die Gewerbezone suchen, finden auf dem Bahnhofareal keine Hinweise. Ob das Thema Signalisation am kürzlich durchgeführten Tourismus-Workshop auch ein Thema war, ging aus dem Pressebericht nicht hervor. Gelder von Boltigen-Jaunpass Tourismus und von der Gemeinde fliessen dafür in andere Kanäle.Hermann Scheiben, Boltigenmehr...

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02.01.1980

Die Unia zeigt ihr wahresGesicht

Was an der Oberländer Landsgemeinde in Wimmis vermutet wurde, hat sich gemäss Recherchen der Zeitung «Berner Oberländer» bestätigt. Der Co-Leiter der Unia Sektion Berner Oberland, Hilmi Gashi, hat sich an der Diskussionsrunde als reicher Zürcher ausgegeben. Ein solcher Schwindler sitzt im Vorstand der Unia Berner Oberland! Da die Initianten offensichtlich keine Argumente gegen zweimal Nein haben, müssen sich die «Linken und Netten» mit solchen fragwürdigen Auftritten bemerkbar machen. Die Initiative «Faire Steuern – Für Familien» ist eine Mogelpackung und vernichtet Arbeitsplätze. Wir müssen Arbeitsplätze retten! Deshalb rufen wir dazu auf, am 23. September zweimal Nein in die Urne zu legen. Kilian Wyssen, Präsident, Handwerker- und, Gewerbeverein St. Stephanmehr...

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02.01.1980

Jetzt erst recht Ja zumVolksvorschlag!

Nachdem demokratiefeindliche Gegner des Volksvorschlags und die rot-grüne Regierung das Abstimmungsresultat nicht anerkennen wollten, obwohl die Abstimmung ohne Unregelmässigkeiten verlief, muss nun nochmals abgestimmt werden. Wegen den unfairen Abstimmungsverlierern werden die Autofahrer noch länger um über 100 Millionen Franken mehr geschröpft, als dass dies das Stimmvolk eigentlich beschlossen hatte. Es ist höchste Zeit, dass die Berner Autofahrerinnen und Autofahrer keine überrissenen Autosteuern mehr bezahlen. Ich werde am 23. September wieder – und jetzt erst recht – JA sagen zum Volksvorschlag und NEIN zur Vorlage des Grossen Rates! Zu hoffen bleibt, dass Regierungsrat und Gegner des Volksvorschlags das erneute JA dann endlich akzeptieren, denn ich will nicht noch ein drittes Mal über diese Vorlage abstimmen! Bruno Stucki, Wimmismehr...