Arbeitnehmer finanzieren Arbeitsplatzabbau
Die UNIA wirft den Simmentaler Gemeinden vor, Steuergelder für den Abstimmungskampf zu missbrauchen. Dabei setzen sich diese Gemeinden für Arbeitsplätze in der Region und für eine tiefere Steuerbelastung ihrer Bürger ein.
Es ist Uraufgabe der Gemeinden, sich für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen einzusetzen. Die UNIA selber finanziert mit Geldern der Arbeitnehmer einen Abstimmungskampf, der erstens für fast alle eine höhere Steuerbelastung bringt, zweitens die Motorfahrzeugsteuern auf dem schweizweit höchsten Niveau hält und drittens mit der Abschaffung der Pauschalsteuer, insbesondere im Berner Oberland, viele hundert Arbeitsplätze vernichtet.
Versteht die UNIA dies unter Handeln im Sinne der Arbeitnehmer? Aber verstehen das auch die Arbeitnehmer so? Die Frage ist doch eigentlich, was die Arbeitnehmer davon halten, dass die UNIA mit Arbeitnehmer-Beiträgen Arbeitsplätze vernichten und die Steuern erhöhen will. Den Simmentaler Gemeinden gleichzeitig Vorwürfe zu machen, Steuergelder missbräuchlich einzusetzen, erscheint in diesem Zusammenhang schon fast lächerlich. Beat Schneider,
Gemeindeverwalter,Wimmis