Tausende Windräder oder AKW

Von Beat Bühler, Matten/St. Stephan

Die AXPO schätzt als Profi-Firma das Ganze richtig ein, was macht die Politik und die Medien? Dem Volk unnötig Angst einjagen und oftmals schwarz-weiss kommunizieren.

Vor 60 Jahren wurde das erste AKW in der Schweiz geplant, es gibt bis heute für den Atommüll keine Lösung. Die Abfälle müssen über 30000 Jahre gehortet werden. AKWs waren und sind bei der Vollkostenrechnung nie tragbar und werden es nie sein.

Dazu kommt das Risiko bei einem Konflikt, siehe Ukraine, Iran usw.

Es ist nicht die Frage ob, sondern wann uns das AKW Saporischschja um die Ohren fliegt.

Im Jahr 1986 nach Tschernobyl hat auch die Schweiz Radioaktivität erwischt, heute noch messbar!

Mehrere russische Atom-U-Boote haben schon Kernschmelzen gemacht.

Eine weitere Tragödie nimmt gerade in Norwegen seinen Weg.

Keine Angst, es ist ja unter Wasser und niemand kann es sehen.

Die Entschädigung für Solarstrom wurde wieder reduziert, alle Argumente sind bekannt. Man kann die Energiewende von Bern her bekämpfen, wie man will, sie wird trotzdem kommen.

Wie löst man das Energie Problem:

1.Energie, die nicht verbraucht wird, ist die beste (Energie sparen).

2.Gebäude auf moderne Konzepte umstellen (Renovierungen).

3.Den Strom da produzieren, wo er gebraucht wird (dezentral, Bahndämme, Gebäude usw. nur nicht auf die Berge).

4.Batteriekapazitäten im Privaten, wie in den Firmen in Ergänzung zu den Stromlieferanten aufbauen.

5.Wasserkraft weiter unterstützen und ausbauen (diese Energie ist in Sekunden bereit).

Es gibt Menschen, die davon erzählen, in Wimmis das Simmenkraftwerk nach über 60 Jahren strahlungsfreier Energieerzeugung still zu legen?

Kennen diese Leute überhaupt das ganze System in Wimmis, Spiez und Umgebung? Beste Schweizer Ingenieurskunst!

Freiwillige können gerne eine Fischtreppe bauen, damit die Fische bis ins Simmental schwimmen können.

Die Schweiz hat 2017 mit dem Energiegesetz den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen und das Verbot für neue AKW im Gesetz verankert.

Dieser Volksentscheid ist zu respektieren.

Ich erwarte von den verantwortlichen Leuten in Bern, dass nun die Energiewende im Sinn des Volkes und dessen Entscheidungen, welche an der Urne gefällt wurden, unterstützt und umgesetzt wird. Bitte geht alle an die Urne und wählt die richtigen Leute.

Zum Artikel

Erstellt:
02.04.2026, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 2min 04sec
Kommentare