Saisonendparty mit den Franatiker
Mit dem Töff auf die Bühne – Franjo von Allmen begeisterte seine Franatiker
Die erfolgreichste Saison von Franjo von Allmen wurde von den Franatikern am Samstag mit dem Clubtag 2026 ausgiebig gefeiert. Im offiziellen Teil waren die Franatiker unter sich, an die anschliessende Feier kamen auch viele Partybegeisterte, die bis in die frühen Morgenstunden feierten.
Saisonendparty mit den Franatiker
Seit den Olympischen Winterspielen von vergangenem Winter kennt ihn die ganze Schweiz: Mit drei Olympischen Goldmedaillen ist Franjo der erste Schweizer Skirennfahrer überhaupt, der an Olympischen Winterspielen drei Goldmedaillen gewann.
Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf den Fanclub, deren Mitgliederzahl stetig auf rund 1600 Mitglieder wuchs und auf dessen Homepage aktuell steht: «Du möchtest Mitglied in Franjos Fanclub werden? Tu es – im Herbst!», denn aktuell macht das Franjo-Team eine Sommerpause. Das ist wohl nicht ganz korrekt, denn die letzten Wochen war alle mit dem Franatikertag beschäftigt und organisierten wiederum eine Saisonendparty, die von den Franatikern so geschätzt wird.
Fans reisten von weit her an
Darum wurde der Anlass auch in der Simmental Arena durchgeführt, die sich dank Franjo spielend füllte und die Warteschlange beim Eintritt bis zum Feuerwehrmagazin anwachsen liess. Aus der ganzen Schweiz reisen mittlerweile die Fans unseres Boltiger Skistars an, um mit ihm zu feiern, und selbst im Ausland gibt es Franjofans, die nach Zweisimmen reisten. So durfte Sandro Siegenthaler Gäste aus Österreich, Deutschland und Belgien am Fest begrüssen. Zahlreiche Gäste übernachteten auch in Zweisimmen und füllten die Hotelbetten.
Im ersten Teil blieben die etwa 800 Franatiker noch unter sich. Auch zahlreiche Familien mit Kindern feierten das erfolgreiche Saisonende. Nach dem offiziellen Teil gingen einige Familien nach Hause, so dass es wieder etwas Platz für die Partygäste gab, die bis in die frühen Morgenstunden feierten. Franatiker-Präsident Sandro Siegenthaler und Franjos bester Kumpel Kevin Wälti führten durch den Abend. Leider musste die Moderatorin Amelie Stiefvatter, die auch das «ZDF-Morgenmagazin» moderiert, absagen. Darum eröffnete Siegenthaler den Abend.
Mit dem Töff auf die Bühne
Schon die Begrüssung von Franjo war speziell! «Wie immer ist Franjo zu spät», meinte Sandro zum Publikum und kontaktierte Franjo per Facetime. Auf der Leinwand war zu sehen, wie Franjo noch mit seinem Töff unterwegs ist und den Anlass «ganz vergessen hat». Darum zog sich Franjo im Video schnell um, um Sekunden später die Franatiker in der Halle live zu überraschen. Zusammen mit Kevin fuhren die beiden auf ihren Motorrädern durch die Partygäste und direkt auf die Bühne. Es war ein gelungener und spektakulärer Auftritt, ganz im Sinne von Franjo und seinen Fans.
Mit einem Rückblick in die Vergangenheit konfrontierte Kevin den Skistar mit einigen Episoden aus der Vergangenheit. Franjo war gut aufgelegt und man spürte, dass es für Franjo keine Pflichtveranstaltung war, sondern dass er Spass hatte, sich mit Kevin zu «duellieren». Schlagfertig zeigte er sich zum Beispiel, als Kevin extra zu Franjo nach Hause fuhr, um seinen alten Schulthek zu holen: «Der ist von meinem Bruder Kilian», witzelte Franjo und Kevin musste sich kurz fragen, ob er jetzt wirklich den falschen Schulthek mitgebracht hatte. Es stellte sich aber heraus, dass beide nicht mehr wussten, von wem er wirklich ist. In diesem Schulthek waren symbolisch Bilder aus Franjos Vergangenheit oder aus dem Privatleben, die auf der Leinwand gezeigt und von den beiden kommentiert wurden.
So zeigte ihm Kevin etwa einen Wanderpokal aus Franjos «Skizimmer», auf dem Kevins Wältis Name über den beiden Siegen von Franjo eingraviert war, bevor ihn dann Franjo beim dritten Sieg behalten durfte.
Franjo und der Cuche-Move
Nach den Siegen von Franjo wurden im ganzen Simmental Siegesplakate aufgehängt. An der Franatikerparty wurden dann auch anderweitige Kreationen gezeigt, die es nicht in die Öffentlichkeit schafften wie: «Boltigen, wo Eier an steilen Hängen wachsen» oder «Der Olymp hat zwölf Götter – der Jaunpass hat nur einen» oder «Boltigen hat mehr Ringe als Gstaad Sterne hat» oder «Mit goldigen Räuschen kennen sich die Boltiger aus», waren nur einige davon.
Nach seinem heurigen Sieg in Crans-Montana zeigte Franjo den Cuche-Move. Kevin fragte ihn, wie lange er diesen davor geübt hätte und Franjo meinte nur, das war eine spontane Aktion: «Natürlich hatten wir das zu JO-Zeiten schon öfters gemacht, aber danach nicht mehr.»
Kevin stellte nun den Franatikern die Aufgabe, einen eigenen Signaturemove für Franjo vorzuschlagen. Weil die Vorschläge mit dem Verlauf des Abends besser würden, sollten diese aber erst gegen Ende eingereicht werden. Der ultimative neue Move wurde am Abend nicht gefunden, Vorschläge nimmt Sandro Siegenthaler aber gerne per Mail weiterhin entgegen.
Olympiajacke versteigert
Nach dem Event stand Franjo etwa eine Stunde für Fototermine zur Verfügung und nahm sich viel Zeit, seine Fans glücklich zu machen.
Während des Abends verkauften die JO-Kinder Tombolalose. Dank Franjos Beziehungen konnten wertvolle Preise gewonnen werden: Darunter eine Uhr von Breitling, ein Ski von Head sowie Franjos neue Handschuhe, die nächste Saison in den Verkauf kommen sowie zahlreiche kleinere Preise. Nach der Tombola wurde die Olympiajacke von Franjo versteigert. Schnell stieg der Preis, bis Barbara Trösch für über 3000 Franken den Zuschlag erhielt. Zusammen mit Stephan Müller, der letztes Jahr schon die Startnummer ersteigert hatte, findet wohl auch die Jacke den Weg auf den Camping Waldhort am Stadtrand von Basel. Sie kennen den Jaunpass übrigens bestens, denn sie leiteten früher den Camping auf dem Bruch.
Bar und Partybetrieb
Mit der Öffnung der Festhalle wurden auch zahlreiche Speisen und Getränke an verschiedenen Ständen angeboten. Von der Franjowurst über das Lotharsteak bis zum Franjo-Drink konnten verschiedene Speisen und Getränke gekauft werden. Exklusive Drinks gabs an der Bar: Diese wurden vom Erfinder des Franatikershots gemixt, derweil Schocco Rocco und DJ Kiddy für gute Stimmung in der Halle sorgten.
«Special Guest» reiste aus Österreich an
Die Stimmung steigerte sich zur ultimativen Partystimmung, als der angekündigte «Special Guest» auf die Bühne trat: Es war niemand Geringeres als die österreichische Chartssängerin Melissa Naschenweng, die kurz nach 1 Uhr auftrat. Wie kam es zu diesem Auftritt? Franjo lernte Melissa bei einem Auftritt im Servus TV kennen. Traditionell meldet sich Servus TV jeweils zu Beginn der Hahnenkammwoche mit einer Sondersendung direkt von der Seidlalm in Kitzbühel. Gastgeber Christian Brugger durfte dort die Sängerin Melissa Naschenweng begrüssen. Franjo von Allmen war ebenfalls in dieser Sendung zu Gast und sprach über den Mythos Streif und die besonderen Herausforderungen.
Nach der Sendung versprach Melissa Franjo, dass sie bei einem Sieg an den Olympischen Spielen für Franjo in seiner Heimat ein Konzert geben würde – dieses Versprechen wurde nun eingelöst. Weil sie vor dem Auftritt in Zweisimmen noch ein Konzert in Sursee gab, kam sie erst nach Mitternacht in Zweisimmen an. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. «Der Abend mit ihr war fantastisch und total unkompliziert», meinte der Klubpräsident nach dem Auftritt. Melissa spielte etwa eine Stunde und konnte das Publikum mitreissen. Wie sie dem OK mitteilte, freute sie sich auf diesen Auftritt sehr und hatte zusammen mit ihrem Gitarristen selbst sichtlich Spass daran. Kurz nach drei Uhr wurden dann die Lichter in der Arena angeschaltet und die Gäste machten sich auf den Heimweg – etliche auch mit den Nachtbussen in Richtung Lenk, Gstaad und Spiez.