Leserbriefe

02.01.1980

Zur Medienkonferenz Spitalinitiative

Grossrat Knutti wehrt sich für das Spital Zweismmen, das ist gut so. Er hält sich jedoch nicht an die Fakten: Zusammen mit der von der BDP (unter Federführung von Peter Eberhart und mir) aufgebrachten 50 Kilometer Regel anerkennt der Kanton die Behandlung in der ortsüblichen Sprache. Keine Rede davon, dass Zweisimmen durch ausserkantonale Spitäler ersetzt werden könnte. Nationalrat Joder verwechselt gar bewusst die Rettungsgrundsätze mit der Spitalversorgung. Die Rettung ist auch ein Problem, allerdings auf einer anderen Ebene. Die Aussagen sind unlauter und bewusst irreführend. Richtig ist, dass das Hauptproblem die Finanzierung ist. Und genau deshalb hätte es ein Nationalrat selber in der Hand an der richtigen Stelle beim Bund anzuklopfen und sowohl die Versorgungsregeln wie auch die Finanzierung anzugehen. Die Initiative zielt alleine auf den Kanton und lässt die Krankenkassen aus der Pflicht. Sie bezieht zudem noch Spitäler im Mittelland mit ein, wo wahrlich keine Unterversorgung herrscht. Erklären Sie bitte einem Meiringer, weshalb es in einem Radius von 20 Kilometern rund um Riggisberg zwingend nicht weniger als fünf Geburtshilfen braucht und diese zudem in ein Gesetz geschrieben werden müssen. Der Verdacht liegt sehr nahe, dass Zweisimmen und Frutigen missbraucht werden, um Spitäler in der Region Bern zu retten. Enea Martinelli, Grossrat BDP,mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Gemeinderatswahlen

Die Gemeinde Lenk basiert in wirtschaftlichen Bereichen auf den drei Säulen Berglandwirtschaft, Tourismus und Gewerbe.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

«Krone Lenk»: EinHotelaufTalfahrt

Seit 55 Jahren verbringen wir regelmässig Herbst- und Winterferien an der Lenk. Während den letzten Jahren waren wir mehr als zufriedene Stammgäste im Hotel Krone, das vor einem Jahr leider in andere Hände überging. Die negativen Veränderungen innerhalb kurzer Zeit sind schockierend. So bleibt z.B. die Küche ab 11Uhr geschlossen. Deshalb wird auf der Terrasse, einem beliebten Treffpunkt an schönster und zentraler Lage, nicht mehr bedient. Zudem wird den Gästen das Nachtessen zeitweise nicht im gebuchten Hotel serviert etc., etc. Die katastrophale Auslastungssituation des Hotels ist erschreckend und selbstredend und kann sich letztendlich auch auf das umliegende Gewerbe auswirken. Zudem schadet der ganzen Gemeinde die Tatsache, dass angegliederte Hotels im selben Boot sitzen.mehr...