Leserbriefe

02.01.1980

Nein zur Einheitskasse, Ja für die Familien

In meiner politischen Arbeit setze ich mich für die Stärkung der Familien und gegen schädlichen Zentralismus ein. Die Einheitskasse, über die wir am 28. September abstimmen, lehne ich daher überzeugt ab. Die Initiative schreibt vor, dass künftig jeder Versicherte im Kanton die exakt gleiche Prämie zahlen muss. Das bedeutet im Klartext, dass die Prämienrabatte für Kinder und Jugendliche mit der Einheitskasse abgeschafft werden. Familien, die wir für eine gesunde Gesellschaft so dringend brauchen, werden finanziell bestraft und kommen einmal mehr unter die Räder. Das darf doch nicht sein! Mit der Ablehnung der Einheitskasse setzen wir zudem ein wichtiges Zeichen gegen unnötige, allzu teure Verstaatlichung und schädlichen Zentralismus. Ein System ohne Wettbewerb hat weder Ambitionen für eine tiefe oder zumindest angemessene Preisstruktur, noch für innovative Versicherungsmodelle. Ein aufgebauschter und schwerfälliger Administrationsapparat müsste finanziert werden, ausgerechnet durch die zusätzlichen Prämien der Familien. Deshalb legen Sie mit mir ein klares Nein in die Urne. Anne Speiser,mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Hier würde man Sie zum Rücktritt auffordern

Viel wurde bereits gesagt oder geschrieben zum Spital Zweisimmen. Exponenten werden kritisiert und die «Fachspezialisten» schiessen wie im Herbst die Pilze aus dem Boden. Als aussenstehender Beobachter erstaunt mich das Verhalten des Gemeinderatspräsidenten der Standortgemeinde. Er verpasst keine Möglichkeit, den Entscheid der STS AG, das Spital abzureissen, zu unterstützen. Das wäre ja noch das Eine, wäre da nicht noch der Verlust von 20 Arbeitsstellen in seiner Gemeinde, von deren Bevölkerung er gewählt wurde und die er notabene gegen aussen vertritt. Von einem Gemeinderatspräsidenten würde ich mir wünschen, dass dieser die Interessen der Bevölkerung und der Gemeinde vertritt. Lieber Ernst Hodel, es ist ein Segen, dass Sie nicht der Gemeinderatspräsident von Wimmis sind, hier würden wir Sie zum Rücktritt auffordern! Bleibt zu hoffen, dass die Bevölkerung Ihre Taten mit der Abwahl anlässlich der nächsten Gemeindewahlen verdankt. Bruno Stucki, Wimmismehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Täuschungsmanöver muss gestoppt werden

Langsam hat die Bevölkerung die Nase voll von den Unstimmigkeiten um das Spital Zweisimmen. Die Frage stellt sich jetzt, ist noch jemand bereit, für ein ernst zu nehmendes Spital zu kämpfen oder geben wir jetzt einfach auf und überlassen das Ruder vollends der STS, die uns mit 30 Millionen Steuergelder ein Scheinspital bauen, welches später zu Alterswohnungen umfunktioniert wird, oder machen wir aus dem bestehenden Bau mit zwei OP-Zimmern und sonst allen erforderlichen Einrichtungen eine Sanierung zu einem weiterhin optimalen Spital, genau wie wir es in unser Region brauchen, notabene für viel weniger Geld! Es könnte wohl noch manches Kind in Zweisimmen geboren werden, bis wir bei 30 Millionen sind…mehr...