Leserbriefe

02.01.1980

Hirsche sind brutal mit ihren Jungen

Der Bericht im Berner Oberländer, vom 4. Dezember zum Verhalten der Hirsche gegenüber ihren Jungen, ist erschreckend. Ich bin froh über die umfassende Information unseres Jagdinspektors Peter Juesy. Es war schon immer so, ohne gegenseitiges Verständnis läuft nichts. Ich verstehe die Vorbehalte der Bergbauern gegenüber diesen Wildtieren und die Schäden, die sie in der Natur anrichten. Das kann man mit Geld und gutem Willen ausgleichen. Was sich auf diese Weise nicht erledigen lässt, ist die von Peter Juesy dargestellte Tatsache, dass Hirsche verwaiste Kälber liquidieren. Die Zahl der Fälle hat im 2014 stark zugenommen, weil es unsere Jäger unterliessen, die Hirschkuh und deren Kalb zu erschiessen. Unser Kanton will, um die Zahl unserer Hirsche zu verringern, dass die Jäger Muttertiere und nicht Stiere abschiessen. Das ist zumindest sehr fragwürdig und wurde mit rund 1000 respektive nur noch mit 400 Franken bestraft. Dieser Tarif führte rasch zur Konsequenz, dass unsere Weidmänner auf den Abschuss von Muttertieren verzichteten.mehr...

Zum Inserat von der UNIA in der SZ vom 4. Dezember

02.01.1980

«Angst im Alters- und Pflegeheim Lindenmatte, Erlenbach»

Es ist ja alles andere als einfach in Betrieben, wo menschliche Schwierigkeiten bestehen, Führungsschwächen auftreten und Zwist unter Angestellten vorhanden sind, diese Ungereimtheiten auf einen Nenner zu bringen. Da braucht es sehr viel Verständnis und Fingerspitzengefühl. Solche Vorkommen findet man leider landauf und landab immer wieder. Aber dass man mit einem solchen Problem durch ein Inserat in die Presse geht, finde ich «total daneben». Und das erst noch durch die Gewerkschaft UNIA von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz.mehr...