Leserbriefe

02.01.1980

Faire Verkehrsfinanzierung

In diesen Tagen habe ich einem Flugblatt entnommen, dass sich die Kantonsregierungen über die Initiative für eine faire Verkehrsfinanzierung beklagen. Ich musste den Kopf schütteln, denn die Argumentation, dass die Kantone finanzielle Einbussen haben, ist absurd. Richtig ist das Gegenteil: Die Kantone erhalten bei einer Annahme der Initiative jedes Jahr rund 150 Mio. Franken mehr für die Kantons- und Gemeindestrassen. Dies wiederum ist eine weitere gute Folge der «Milchkuh-Initiative»: Nicht nur die Nationalstrassen profitieren davon, wenn die Benzinsteuer endlich zielgerichtet für Strassenprojekte eingesetzt wird. Auch die Innenstädte und Agglomerationen profitieren – und damit die Fussgänger, Velofahrer und auch der öffentliche Verkehr. Wirklich viele Gründe für ein Ja am 5. Juni! B. Salzmann, Zweisimmenmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Wer hilft mit, den Gemeinderat auf seinem politischen Irrweg zu stoppen?

Werte Diemtigtalerinnen und Diemtigtaler, mit der Ausschreibung der Wohnung in der Ansmatte an eine private Mieterschaft hat der Gemeinderrat dokumentiert, das schöne, ertragreiche und voll arrondierte Heimwesen der Einzonung und Zerstückelung zu opfern! Mit der geplanten Erschliessung durch den neuen, unverhältnismässig teuren Bahnübergang, und deren Beschlussfassung an der nächsten Gemeindeversammlung, wird ein weiterer Schritt in diese Richtung gemacht! Nach dem Motto: Auge um Auge – Zahn um Zahn!mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Den gleichen Fehler nicht nochmals machen

Bei der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative wurde der Bevölkerung von vielen Exponenten versprochen, dass mit dem «pfefferscharfen» Umsetzungsgesetz zur Ausschaffungsinitiative mit rund 4000 Ausschaffungen gerechnet werden kann. Nach der Abstimmung wurde diese Zahl als «irreführend» betitelt und es werde höchstens 1600 Landesverweise geben.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Einseitige Information

Es ist wirklich beängstigend, wie Herr Reto Lipp in der Fernsehsendung ECO im Interview auf Bundesrat Ueli Maurer losgeht und ihn darauf aufmerksam macht, dass durch die angeblich bürgerliche Politik im Jahr 2018 in der Bundeskasse ein Milliardenloch entstehen wird. Es wird ja richtig sein, wenn Herr Lipp Herrn Maurer kritisiert, dass er die Einnahmen des Bundes durch Steuerentlastungen drosseln und auf der Ausgabenseite ein hartes Sparprogramm durchziehen will. Den wichtigsten Ausgabenposten, wo unsere Steuergelder hinfliessen und unsere Kassen leeren, hat Herr Lipp leider vergessen. Das sind die Ausgaben für die Wirtschaftsflüchtlinge, die unser Land füllen und uns ausnehmen wie wir die Fische. Die Auslagen für kriminelle Ausländer, die bereits 720 Millionen Franken ausmachen und immer noch zunehmen. Letzte Woche wurde ja durch die Presse bekannt, dass die Zahl der psychisch belasteten Sträflinge zunimmt und durch unsere Gerichte noch geschützt werden. Die Verantwortung für diese Sträflinge liegt vorwiegend bei den Kantonen, die kein Geld haben, um diese Aufgabe zu übernehmen. Das zeigt ja auch, dass die Ablehnung der Durchsetzungsinitiative nicht eine Schlappe war für die SVP, sondern für uns schweizerischen Steuerzahler. Wenn die ausländischen Kriminellen ausgeschafft würden, würden sie wenigstens nicht noch unsere Staatskassen belasten. Da folgt nun noch die Abstimmung über das Asylgesetz, das vorsieht, dass wir Steuerzahler jedem Flüchtling noch einen Gratisanwalt finanzieren und für die Unterbringung von Asylsuchenden Unterkünfte enteignet werden können. Von diesen Ausgaben hat Herr Lipp nichts erwähnt. Wer soll das bezahlen? Im weitern hat Herr Lipp auch noch vergessen, auf die Auslagen aufmerksam zu machen, die uns entstehen durch die Eingliederung der Flüchtlinge an den Schulen, durch Zusatzausbildungen an Arbeitsplätzen und im Gesundheitswesen, wo wir für all diese Leute die Arzt- und Zahnarztkosten übernehmen müssen.mehr...