Leserbriefe

02.01.1980

Zum Plan einer Raumfahrt bis auf den Mars

Mars macht das Hirn kaputt (siehe Berner Oberländer 11.10. letzte Seite). Kognitive Einschränkung und Demenz sind zu befürchten. Nach dieser Diagnose waren scheinbar schon viele Wissenschaftler nahe dem Mars, sonst würde man keinen solchen Unsinn planen, der gewaltige Summen verschlingt und der allgemeinen Bevölkerung kaum etwas bringt! Auf der anderen Seite will man mit der Schliessung von Landspitälern, die jeweils für die betroffenen Regionen von grosser Bedeutung sind, Einsparungen im Gesundheitswesen erreichen! Das Gegenteil ist aber nachweisbar. Trotz diesem Trend, alles zu zentralisieren, sind die Kosten im Gesundheitswesen ständig gestiegen und der Schaden trifft vorab ländliche Regionen!mehr...

Spitalstandort-Initiative

02.01.1980

Für ausreichende Spitalversorgung imganzenKanton Bern!

In den vergangenen Jahren wurden viele der Land-Spitäler in unserem Kanton geschlossen, aus Kostengründen wie es immer hiess, doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Die Krankenkosten steigen stetig und die Bevölkerung auf dem Lande hat massiv die längeren Wege bis hin zu einem Spital. In den Zentren werden hingegen Millionen von Steuergeldern verbaut, die ganz sicher gerechter auf Kanton und dessen Bevölkerung verteilt werden könnten.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Ja zur Spitalstandort-Initiative

Für die Bevölkerung vom ganzen Kanton Bern, besonders für die ländlichen Regionen geht es bei der kantonalen Volksabstimmung über die Spitalstandortinitiative um die Zukunft der medizinischen Versorgung in unseren wichtigen Regionen. Wird die Initiative abgelehnt, werden in den nächsten Jahren weitere Spitäler in unseren Regionen geschlossen. Wir haben nur mit der Annahme der Initiative eine echte Garantie, dass das Spital Zweisimmen, Frutigen und Interlaken die nächsten acht Jahre weitergeführt wird. Kleine Spitäler sind nicht einfach schlecht, wie sehr viele behaupten, oder wieso können die Spitäler Moutier und St.-Imier kostendeckend geführt werden? Es wird keine Kostenexplosion geben, weil bis heute sämtliche Zentralisierungen mehr Kosten ausgelöst haben. Eine Spitalplanung muss nach volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Kriterien ausgerichtet sein, wie es die kantonale Verfassung verlangt. Das Berner Oberland als Tourismusregion, die Spitäler als sehr gute Arbeitgeber sind auf eine sehr gute Gesundheitsversorgung angewiesen! Diesem unsinnigen Treiben von Spitalschliessungen muss ein Ende gesetzt werden. Sagen Sie JA zur Initiative, damit der ganze Kanton Bern eine ausgeglichene Gesundheitsversorgunghat. Thomas Knutti,mehr...