Alt Bundesrat Adolf Ogi besuchte die «Ogi-Böcke» am Schatthorn
Auf Einladung von Ruedi Bach, alt Gemeindepräsident Lenk und Förster Roland Perren besuchte alt Bundesrat Adolf Ogi die Lawinenverbauung am Schatthorn an der Lenk. Dölf Ogi hat die Einladung mit Freude angenommen. Die Fahrt führte ab Geils, über das Hahnenmoos in den oberen Seewlen und nach einer kurzen Wanderung zur Verbauung am Schatthorn.
Beim Ogi-Bock: Adolf Ogi, alt Bundesrat (rechts) mit Förster Roland Perren.
Auf Initiative von Förster Roland Perren wurden oberhalb des Laubbärgli, am Hang zum Schatthorn 160 sogenannte «Ogi-Böcke» im steilen Gelände erstellt. Sie schützen die Aufforstung oberhalb der Waldgrenze, die in den vergangenen Jahren wiederholt durch Lawinen beschädigt wurde. Bereits diesen Herbst werden auf der Nordseite weitere 50 Böcke errichtet.
Ein «Ogi-Bock» besteht aus drei Holzpfählen, die mit ein-Meter-langen Eisenstäben bergseitig im Boden verankert werden. Entwickelt wurde diese Konstruktion von Adolf Ogis Vater, der als Förster in Kandersteg tätig war. Während früher Fichtenpfähle verwendet wurden, kommen heute langlebigere Kastanienholzpfähle aus dem Tessin zum Einsatz.
Langfristiges Ziel ist es, dass die Fichten, Arven, Lärchen und Föhren, welche im Schutz dieser Ogi-Böcke aufwachsen können, die Schutzfunktion übernehmen werden. Adolf Ogi zeigte sich beeindruckt von der guten Arbeit und dankte Roland Perren und seinem Team für ihren grossen Einsatz im steilen und felsigen Gelände.