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Ein rundes Jubiläum für Brass Band Berner Oberland

Vor 50 Jahren ist die Brass Band Berner Oberland (BBO) gegründet worden. Seitdem reiht sich Erfolg an Erfolg. Der Zahn der Zeit forderte aber auch seinen Tribut und nicht immer lief alles so rund. Nun sind die Brass-Musiker wieder auf Erfolgskurs. Bestes Beispiel das Jubiläumskonzert in der Simmental Arena in Zweisimmen, wo die BBO zusammen mit ihrer Juniorband am 8. Juni feierlich auftrat. Höhepunkt war die Massed Band zusammen mit 50 ehemaligen BBOisten.

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Ein rundes Jubiläum für Brass Band Berner Oberland

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© Michael Schinnerling

Die BBO bekam viel Applaus für die Vorträge.

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Präsident Peter Michel zog eine positive Bilanz nach dem Jubiläumsabend.

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Dirigent Corsin Tuor bei der Arbeit.

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Ein grossartiges Konzert lieferte die BBO unter der Leitung von Corsin Tuor ab.

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Ein grossartiges Konzert lieferte die BBO unter der Leitung von Corsin Tuor ab.

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Dirigent der BBO Junioren Jan Müller in seinem Element.

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Dirigent der BBO Junioren Jan Müller.

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Corsin Tuor bekommt ein Stück für die BBO geschenkt.

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Corsin Tuor Dirigiert seit 2012 die BBO.

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Alte Bilder liessen die Zeit noch einmal aufleben.

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So mancher Tonträger wurde aufgenommen.

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Die alten und die aktuellen Uniformen der BBO.

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Markus S. Bach der Gründer der BBO kurz vor seinem Auftritt.

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Das fand man im Museum neben der Bühne.

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Die BBO bekam viel Applaus für die Vorträge.

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Was gibt es Schöneres als vor einem ausverkauften Haus zu spielen? Dieses Gefühl erlebten die Musikerinnen und Musiker der BBO am Samstagabend in Zweisimmen.

Die rund 460 Zuschauer wurden von den rund 70 Mitgliedern beider Bands, der BBO und der BBO Junior, musikalisch verwöhnt. Die BBO startete mit der «Jubilee Overture», gefolgt von einem Auszug aus «Diversions for Brass Band». Was für ein Auftakt, einfach schön, zeigte man sich im Publikum angetan. Das Cornet Duett «Wonderful Words», gespielt von Principal Philippe Graf und Matthias Siegenthaler, riss das Publikum zu viel Applaus hin und Dirigent Corsin Tuor pushte am Dirigentenpult seine Musiker zu Höchstleistungen. Als Zückerchen obendrauf spielte die BBO mit «Glory» und «Promess» gleich zwei Uraufführungen, welche für den BBO-Geburtstag geschrieben wurden. «Es war ein grandioses Konzert!», so etliche Besucher. Die BBO Junior unter der Leitung von Jan Müller stand der BBO in nichts nach. So zeigte der Nachwuchs der Jubiläumsband zum Beispiel mit «Riverdance» oder «Variations in Blue» Musik der Spitzenklasse. Neben der Bühne war ein kleines Museum eingerichtet. Die vielen Konzerte, Unterhaltungswettbewerbe und internationalen Konzerttourneen wurden anhand von Zeitungsberichten, Bildern und Fotoalben gezeigt. Etliche Pokale, die in den letzten Jahren erspielt wurden, waren auf Hochglanz poliert und präsentiert worden. Und wie sagte es die Moderatorin Eliane Schweizer so schön: «Seit 1993 wurde die BBO in Montreux nicht mehr Schweizer Meister. Warum nicht dieses Jahr zum Jubiläum?» Das Publikum stimmte dieser Aussage vollendens zu.

Und dann kam Bach auf die Bühne
Genauer gesagt Markus S. Bach. Der Gründer und Vater der BBO nahm für drei Stücke der Massed Band den Dirigentenstab in die Hand. Die Zuschauer applaudierten und hatten mächtig Freude, dass Bach nun wieder dirigieren würde. Die 120 Musiker bestanden aus den rund 50 Ehemaligen, der aktuellen BBO und den BBO Junioren. Bis alle auf der Bühne waren, brauchte es vier Minuten. Mit «Kamerad, weisst du noch?», «Leichte Kavallerie» und dem «St. Louis Blues March» ging dann ein prachtvoller Abend zu Ende.

Video

Für den Präsidenten Peter Michel ist die BBO eine grosse Familie: Jeder hilft jedem und bei der BBO lebt man für die Musik. Es gab keine Festreden. «Wieso eigentlich nicht?», fragten wir nach. «Wir haben extra viel Musik geboten ohne lange Reden. Dies haben wir ganz bewusst so gemacht. Wer etwas zu sagen hatte, hatte am Apéro die Möglichkeit», so der Präsident. Michel fand es noch sehr wichtig, den Helfern zu danken: «Es waren 70 Helfer von den regionalen Dorfvereinen für Service und Küche im Einsatz, wir sagen allen vielen Dank. Denn wir hätten keine Zeit gehabt, diesen Part auch noch zu übernehmen.»

Erstellt am: 12.06.2019

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