Bergbahnen Destination Gstaad AG

Planunterlagen eingereicht

Das Plangenehmigungsverfahren für den Neubau der Gondelbahn Rougemont–La Videmanette ist eröffnet. Am Freitag, 26. März, lieferten Projektleiter Samuel Matti und Jean-Pierre Urweider, Leiter Betrieb und Technik der Videmanette-Bahn, den zweiten Teil der Unterlagen bei den zuständigen Behörden ab.

Bereits eine Woche zuvor, am 19. März, waren die beiden Mitarbeiter der Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG AG) für das Neubau-Projekt auf Achse: Sie hatten neun dicke Bundesordner bei den Amtsstellen in Lausanne (VD) und zwölf weitere beim Bundesamt für Verkehr (BAV) in Bern eingereicht.

Abbruch der alten Bahn beantragt

Die Bergbahnen Destination Gstaad AG hat inzwischen auch die Demontage der nun stillgelegten Gondelbahn beantragt. «Wir rechnen im Juni mit der Abbruch-Genehmigung», erklärt BDG-Direktor Armon Cantieni. Die Arbeiten für den Neubau sollen dann in der zweiten Julihälfte beginnen. Bei der neuen Transportanlage handelt es sich um eine Achter-Gondel, die ohne Mittelstation errichtet wird.

Eröffnung zu Weihnachten möglich

Die Förderkapazität im Anfangsausbau ist in den Unterlagen mit 900 Personen pro Stunde und im Endausbau mit 1400 Personen pro Stunde angegeben. «Sofern alles rund läuft, könnte die Eröffnung dann zu Weihnachten 2010 erfolgen», sagt Armon Cantieni mit Blick auf die Bauplanung.

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Erstellt:
26.03.2010, 11:23 Uhr
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