Argumente gegen masslose Einwanderung
Die Schweiz muss sich nicht abschotten, aber wir müssen die Zuwanderung selber steuern können. Wir haben schon immer grosszügig, aber kontrolliert, ausländische Arbeitskräfte aufgenommen und ihnen eine berufliche Perspektive geboten. Seit dem Jahr 2007 sind jedoch jährlich rund 80000 Personen mehr in die Schweiz ein- als ausgewandert.
Der Bundesrat hatte sich bei der Einführung der Personenfreizügigkeit auf Studien gestützt, die eine Zuwanderung von 8000 Personen pro Jahr voraussagten. Mit dieser Falschvorhersage wollte man der Bevölkerung die berechtigte Angst vor dem Druck auf das Schweizer Lohnniveau und auf ein Ansteigen der Arbeitslosigkeit nehmen. Die Schweiz ist gemessen an der verfügbaren Fläche bereits heute europäisch am dichtesten besiedelt. Diese Entwicklung wird ohne Steuerung der Zuwanderung weitergehen. Die Volksinitiative gegen Masseneinwanderung will dabei weder einen generellen Stopp der Zuwanderung, noch verlangt sie die Kündigung der bilateralen Abkommen mit der EU. Für die Schweiz und unsere nächste Generation ist diese Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 von sehr grosser Bedeutung, darum sage ich Ja zur Volksinitiative gegen Masseneinwanderung.
Thomas Knutti, Grossrat,Weissenburg