Im Hause muss beginnen, was blühen soll im Vaterland…

Gewichtige Worte von Albert Bitzius – besser bekannt als Jeremias Gotthelf. In leicht abgewandelter Form möchte ich das heutige Thema» abhandeln und auf die Ausbildung, auf die Schule an der Lenk beziehen:

Es ist bekannt, dass wir in der Schweiz keine Rohstoffe haben – ausser einem: nämlich Köpfe. Und in die gilt es zu investieren. In unser Bildungswesen. Und das beginnt eben im Hause (Familie!) und in der Schule. Beim Lesen der «Schulpost 2013 der Volksschule Lenk» durfte ich mit grosser Befriedigung feststellen, dass an unserer Schule mit grossem Engagement gelehrt und gelernt wird. «Wir fördern Selbstständigkeit und Eigenverantwortung», steht als einer der Kernsätze im Leitbild der Schule. nd danach wird auch gelebt. So lernen die Kinder z.B. früh den sinnvollen Umgang mit dem Internet, das Einhalten von Regeln, wie in der realen Welt auch um die Sicherheit einzuhalten. Prävention und Aufklärungsarbeit sind daher Teil der Ausbildung. Oder die Berufswahlvorbereitung: Sie beginnt schon früh auf der Mittelstufe: Nach dem Vorbild des Seefahrers Kolumbus geht es auf Entdeckungsreise in die Welt der Berufe. Während einem Monat arbeitet die Klasse, unterstützt durch das neu geschaffene Lehrmittel.

So lernen die Jugendlichen sich selber besser kennen und realisieren, dass sie bereits in Schule und Freizeit wichtige Schritte für die spätere berufliche Laufbahn unternehmen.

Zum Schluss der Berufswahlvorbereitung findet der «Nationale Zukunftstag» statt: An einem Tag können die Schülerinnen und Schüler vielfältige Einblicke in für sie noch unbekannte Berufsfelder geniessen. Im Hauswirtschaftsunterricht wird nicht einfach nur gekocht. Nachdem die 8. Klasse die Ernährungspyramide kennen gelernt hat, geht es mit der Menüplanung weiter.

Die verschiedenen Kochgruppen stellen zwei Menüs zusammen und kaufen nach einem vorgegebenen Budget ein. Zum Kochen gehört dann auch das Anrichten und Servieren und zum Schluss ist noch die Küche fein säuberlich zu hinterlassen. Recht anspruchsvoll, was es da alles zu beachten gibt. Da ist viel Selbständigkeit gefragt.

Der Beispiele gäbe es noch viele. Zum Beispiel die Werkstatt «Kreatives Schreiben». Oder das Interview mit einem Puppenspieler mit vorangehendem Zusammentragen von Informationen zum Künstler. Oder der Suppentag – einer Tradition an der Lenk. Oder die verschiedenen Thementage… und… und…

An der Lenker Schule beginnt wirklich, was später blüht im Vaterland! Jürg Engi, Lenk

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Erstellt:
06.02.2014, 00:00 Uhr
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