Konzerte im «Das Zelt»

«Alle Jahre wieder» gastiert das Tournéetheater «Das Zelt» mit verschiedenen Darbietungen auch an der Lenk.

Man freut sich im voraus auf die Konzerte und besorgt sich frühzeitig die Eintrittskarten im Vorverkauf.

Aber, wie bereits in vergangenen Jahren, muss man die leidige Erfahrung machen, dass die Konzerte generell zu laut sind.

Es ist wirklich kein Genuss, die drei Tenöre mit ihren goldenen Engeln mit Ohropax in den Ohren anzuhören. Ohne diese Wattestopfer wäre die übermässige Lautstärke gar nicht zu ertragen. Dabei kommt es nicht auf die Sitzplatzwahl an.

Die Stimmen der Sänger wären ohne die technischen Verstärker am schönsten.

Durch die unnötigen Lautsprecher werden die Stimmen in gewissem Sinne verfälscht, ja, sie überschlagen sich sogar zeitweise.

Das war auch bei den Auftritten der Bands, zum Beispiel beim Konzert von Beatrice Egli der Fall. Es ist bekannt, dass zu hoch aufgedrehte Lautsprecher dem Gehör schaden.

Ich frage mich deshalb, ob es denn nicht möglich sei, endlich einmal Konzerte in normaler Lautstärke anzubieten?

Es gibt gewisse Vorschriften, wie hoch der «Lärmpegel» sein sollte. Offenbar werden diese Werte immer wieder überschritten.

Auch sehr unangenehm für die Zuschauer sind die Lichterspiele und die manchmal plötzlich einsetzenden Lichtstrahlen von der Bühne her, die einen direkt in die Augen blenden.

Da ich schon verschiedene Zeltbesucher über diese «Ärgernisse» klagen gehört habe, wage ich es, mit meinem Leserbrief darauf aufmerksam zu machen.

Meine Bekannten und ich werden es uns jedenfalls gründlich überlegen, ob wir nächstes Jahr bei diesen «Bedingungen» nochmals ein Konzert anhören werden». Ruth Baer, Lenk

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Erstellt:
13.02.2014, 00:00 Uhr
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