Lenk Tourismus zur Abstimmung

02.01.1980

Zonenplanänderung Hohliebi

Am 13. Juni werden die Stimmbürger der Lenk zum ersten Mal zu einem Sachgeschäft mit dem in den letzten Tagen zugestellte Abstimmunterlagen über die Zonenplanänderung Hohliebi an der Urne befragt. Lenk-Simmental Tourismus und somit auch der Vorstand von Lenk Tourismus haben sich sehr stark mit diesem Projekt befasst und unterstützen den Antrag des Gemeinderates um Annahme dieser Vorlage. Die Argumente für und gegen dieses Geschäft wurden bereits vielfach niedergeschrieben und diskutiert. Im Wesentlichen steht für Lenk Tourismus die Möglichkeit der touristischen Weiterentwicklung der Lenk zur langfristigen Werterhaltung des Ferienortes mit seinen Infrastrukturen sowie der privaten Investitionen im Vordergrund. Mit Fug und Recht kann man für oder gegen ein Projekt sein. Entscheidend ist, ob langfristig ausgerichtete Unternehmen etwas bewegen oder einen Stillstand bewirken. Zu hinterfragen ist auch, ob die Lasten der Gemeinde auf immer weniger Akteure verteilt werden sollen oder ob durch die Erschliessung von neuen Einkommensquellen Raum für Erneuerungen und notwendige Investitionen geschaffen wird. Mit der Zonenplanänderung und damit der Möglichkeit, Investoren für entsprechende Projekte zu gewinnen, beurteilt der Vorstand von Lenk Tourismus, geht der Weg in die richtige Richtung. Er unterstützt die Umzonung und bittet die Stimmbürger, jeder für sich und mit Hilfe der Stimmunterlagen, eine Meinung zu bilden und seine Stimme abzugeben.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Schade, schade, schade...

Wir im Hotel Wildstrubel an der Lenk hatten für diese Sommersaison 2010 etwas neues vor: Unterhaltung für die jungen und junggebliebenen Leute an einem Abend in der Woche, an Samstagen in unserer Diskothek am Bahnhofplatz an der Lenk!mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Regionalkonferenz ein bürokratischer Wasserkopf

Unsere Schwerpunkte in den Regionen wie zum Beispiel, Verkehrsplanungen, Siedlungsplanungen, Tourismus und Regionalpolitische Angelegenheiten, sind von kleinregionaler Bedeutung und nicht gross regional. Wenn der Bürgerwille geachtet wird, ist ein momentanes Gebilde wie die bestehenden Organisationen absolut gross genug. Eine Region von Eriz bis Lenk, von Sigriswil bis Gsteig und von Seftigen bis Adelboden alles in einem ist zu verschieden, zu gross und nicht sinnvoll. Der Büroapparat kostet viel (viel mehr als dem Bürger zum Voraus gesagt wird, erinnern wir uns an die Kreisreform), die Bürgernähe ist um das Xfache kleiner, das Demokratieverständnis schwindet. Die Bürger werden von einer überflüssigen Einrichtung eingelullt, die zu Zentralismus und Bürgerfeindlichkeit führt. Diese geplante Regionalkonferenz ist ein Konstrukt, nach Konkordatssystem und Konkordate sind in diesem Fall für den Bürger, die Gemeindeversammlung, oder einige nicht einverstandene Einwohnergemeinden nicht antastbar. Diese geplante Einrichtung würde nun immer auf der Seite von Verwaltung und Staat, anstatt auf Bürgers Seite sein. In solchen Organisationen wie die geplante Regionalkonferenz sind wohl eine Menge Leute für etwas verantwortlich, jedoch niemand für etwas konkretes. Die am 13. Juni zur Abstimmung kommende Regionalkonferenz, würde bei einer Annahme zu einem bürokratischen Wasserkopf führen, der für den ländlichen Raum, sowie für die betroffenen Regionen im einzelnen nur Nachteile auslösen würde. Darum hoffe ich, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 13. Juni mit einem NEIN antworten werden. Lorenz Dreyer, Weissenburgmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die Regionalkonferenz wird nicht teurer!

In einem Leserbrief in dieser Zeitung rechnet alt Grossrat Matthias Kurt vor, dass die Regionalkonferenz Thun Oberland-West wesentlich mehr koste als die bisherigen Berg- und Planungsregionen. Matthias Kurt hat dabei übersehen, dass bei der Summe von 730000 Franken ebenfalls die Kosten für die bisher autonom tätige Regionale Verkehrskonferenz (RVK), die künftig der Regionalkonferenz angehören würde, und der Beitrag an die gesetzlich vorgeschriebene Energieberatung enthalten sind. Die Beiträge für die Regionale Verkehrskonferenz und die Energieberatung betragen für die 55 Gemeinden im Perimeter der geplanten Regionalkonferenz Thun Oberland-West gegenwärtig rund 180000 Franken. Bringt man diesen Betrag von der von Matthias Kurt vorgerechneten Summe in Abzug, resultiert der von der Projektorganisation budgetierte Betrag von 550000 Franken. Das Projekt wurde auch nicht von «verwaltungsgemästeten Spezialisten», sondern zur Hauptsache von Gemeinderatspräsidenten/innen und Mitgliedern von Gemeinderäten erarbeitet. Die Regionalkonferenzen übernehmen auch keine Aufgaben, die bis jetzt von den Gemeinden erledigt wurden. Es sind alles Aufgaben, die gegenwärtig die Berg- und Planungsregionen, andere überregionale Institutionen oder der Kanton erbringt. Künftig würden sie unter einem Dach zusammengefasst und vieles könnte vereinfacht und mit weniger Aufwand erledigt werden. Bei einer Ablehnung dieser Vorlage wird die Kantonsverwaltung mit grösster Wahrscheinlichkeit mehr Einfluss nehmen und die Mitbestimmung aus der Region wird geringer! Erwin Walker, designiertermehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Hohliebi – Versäumnisse, Intransparenz undoffeneFragen

Die Informations-Schrift und -Veranstaltung zum Thema Hohliebi, begleitet vom vermeintlich «neutralen» Mediatoren, dem Bündner Peder Plaz, dessen Firma BHP Consulting unter anderem in Klosters bereits für die Ansiedlung eines Landal-Feriendorfes gearbeitet und am Lenker Masterplan mitgewirkt hat, fielen eher ernüchternd aus. Die Projektverantwortlichen hätten jetzt fast ein Jahr Zeit gehabt, um die vorgebrachten und immer noch offenen Fragen klar und ehrlich zu beantworten und alle Fakten auf den Tisch zu legen. Sie haben dies jedoch leider (erneut) versäumt. So wurde zum Beispiel nach wie vor kein Modell oder Plan offen gelegt, welche das geplante Feriendorf – sei es auch nur ansatzweise – zeigen würden. Über der genauen Anzahl von Baukörpern/Einheiten kann auch nur spekuliert werden, da konkrete Zahlen nie geäussert wurden. Über die Bauweise wurde ebenfalls kein Wort mehr verloren. Qualität? Minergie? Oder doch Billigbau ohne Rücksicht auf Natur und Landschaft? Vor der erneuten Abstimmung wäre der Moment gegeben gewesen, diese Fragen zu klären. Stattdessen wird aus nahe liegenden Gründen bis nach der Abstimmung damit abgewartet. Würde die Zonenplanänderung angenommen, bestünde keinerlei Möglichkeit mehr, gegen das eigentliche Bauprojekt Einsprache zu erheben. Die Projektinitiatoren hätten freie Hand. Dass ein solcher Freipass gegebenenfalls bis zum Äussersten ausgenutzt würde, zeigt auch folgende Tatsache: An der Informationsveranstaltung wurde mitgeteilt, diverse Objekte der Kur- und Hotelzone, unter anderem Chalets Lenk und Land (blau auf dem Plan, unmittelbar angrenzend zum Sektor I des geplanten Feriendorfes), sowie das Hotel Kreuz, nun zum Verkauf freistünden und dass Landal ebenfalls daran interessiert wäre. Es ist also durchaus vorstellbar, dass schlussendlich das Landal-Feriendorf nicht bloss im Bereich Hohliebi eingegrenzt, sondern bis weit in den Dorfkern überborden würde.mehr...

Zur Lenker Gemeindeinitiative «Zone mit Planungspflicht Hohliebi»

02.01.1980

Lauwarme Hohliebi-Betten

In der an alle Lenker Haushaltungen verteilten Informationsschrift zum Feriendorf Hohliebi ist zu lesen, dass sich die Destination Lenk mit 800 neuen Betten 100000 zusätzliche Logiernächte pro Jahr verspricht. Das gibt pro Bett 125 Logiernächte pro Jahr oder knapp 18 Wochen Belegung, bzw. eine Auslastung von nur 34,2 Prozent (nicht «rund 55 Prozent» wie in der Broschüre angegeben). Das durchschnittliche Hohliebi-Bett ist also im Winter 10 Wochen lang warm, ist im Frühling 17 Wochen leer, wird im Sommer 8 Wochen benutzt und ist im Herbst wieder 17 Wochen leer. Den erwarteten 100000 Logiernächten pro Jahr stehen an der Lenk automatisch weitere 192000 «Kaltbettnächte» gegenüber. Bei einem Eigenbedarf der Wohnungseigentümer von geschätzten 25 Tagen pro Jahr vermietet Landal die Hohliebi-Betten somit nur während 100 Tagen im Jahr, voraussichtlich in der Hauptsaison, wenn die Lenk sowieso aus allen Nähten platzt.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Evolution oder Schöpfung?

Ich habe in letzter Zeit in der SZ einige Male Berichte und Leserbriefe über die Vorträge von Richard Wiskin gelesen. Dabei ging es um die Sintflut und Evolution. Beweisen kann schlussendlich niemand, wie die Welt entstanden ist. Karsten Huhn schreibt in Idea 7/2009: «Aus wissenschaftstheoretischer Sicht kann die Entstehung von Leben weder durch die biblische Schöpfungslehre noch durch die Darwinsche Evolutionstheorie bewiesen werden. Der Ursprung des Lebens ist weder empirisch (es gibt keine Augenzeugen) noch experimentell nachvollziehbar … Aus wissenschaftstheoretischer Sicht sind damit sowohl die traditionelle jüdisch-christliche Weltanschauung als auch die Evolutionstheorie als Hypothesen anzusehen.»mehr...