Leserbriefe

02.01.1980

Gebetsmühlen

Immer und wieder hören wir, dass wir in eine grosse Krise laufen, wenn wir uns gegen die AKWs stellen. Arbeitsplatzverlust, teuren Strom, Stromlücke, dunkle Stuben und vieles mehr.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Abstimmung betreffend Waffen-Initiative

Ich glaube nicht, dass es den Schusswaffengegnern um die Sicherheit der Bevölkerung geht, denn durch die Entwaffnung aller verantwortungsbewussten Menschen wird die Kriminalität gefördert. Wäre es nicht besser, die Zeichen der Zeit zu erkennen und den Verzweifelten aus ihrer Ausweglosigkeit nach Möglichkeit rechtzeitig zu helfen? Für uns Bergler ist das Gewehr zur Hand auch weiterhin die beste Abschreckung gegen lebensbedrohlichen Gewaltmissbrauch. Nehmen wir zur Kenntnis, dass wir früher oder später sterben, ob wir wollen oder nicht. Auch die Schusswaffengegner. Jakob Trachsel-Rieben, Lenkmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Lieber eigene Kernkraftwerke sicher betreiben

Am 13. Februar stimmen wir Berner ein erstes Mal über den Ersatz des Kernkraftwerks Mühleberg ab. Wieso sollen wir JA stimmen? Weil die Kernenergie seit 40 Jahren zuverlässig Strom liefert. Weil wir klimafreundlichen Strom brauchen. Weil wir nicht wollen, dass wir stattdessen Strom aus Gas- oder Kohlekraftwerken importieren. Weil wir lieber in der Schweiz eigene Kernkraftwerke sicher betreiben, als uns im Ausland daran zu beteiligen. Weil wir heute keine Alternative haben, die annähernd dieselben Vorteile bietet. Ein JA zum Ersatz der Kernkraftwerks Mühleberg ist ein JA zu Bern und zu einer sicheren Stromversorgung.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Amstutz in den Ständerat

Adrian Amstutz ist der einzig fähige Kandidat für den Ständerat, ein bodenständiger und patriotischer Politiker, der sagt was er denkt und ein Realist ist! Auch bei uns im Kanton Freiburg könnten wir solche Politiker gebrauchen. Also gebt die Stimme Herrn Amstutz, das ist nicht nur gut für euch Berner, sondern auch für uns Eidgenossen! Fallegger Heinz, IM-FANGmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die AKW Befürworter verkennen die Realität

Es ist typisch, dass Lobag-Mitglieder sich für die Pro-Kampagne zum Atomkraftwerk Mühleberg von der BKW einspannen lassen. Als typischer Vertreter erwähne ich den Präsidenten der Lobag, Walter Balmer, der im Verwaltungsrat der BKW ist. Gleichzeitig ist er auch als Kartoffelbauer im Verwaltungsrat des Milchverwerters Cremo. Dabei schauen natürlich happige Verwaltungsratshonorare heraus. Der «Erfolg» in der Milchpolitik erfahren die Bäuerinnen und Bauern am eigenen Leib, immer mehr arbeiten und trotzdem immer weniger verdienen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Herzlichen Dank an die GrossräteEberhartundKnutti/Berger

Im kantonalen Richtplan wurden für die Siedlungsentwicklung verbindliche Ziele festgelegt, unter anderem auch die ÖV-Anschlusspflicht für neue Bauzonen. So müssen zwingend 80 Prozent der Neueinzonungen eine ÖV-Güteklasse aufweisen, die im Minimum zehn Kurspaare täglich umfasst und die Haltestelle darf nicht weiter als 500 Meter entfernt sein. Das heisst am Beispiel der Gemeinde Diemtigen, dass praktisch nur noch in einem kleinen Kreis um den Bahnhof Oey eingezont werden kann, erschlossen gemäss Definition sind momentan 330 der 2200 Einwohner. Das ist nicht nur für Diemtigen, sondern für alle Gemeinden im ländlichen Raum verheerend. Einer weiteren Abwanderung und Entvölkerung der Randgebiete wird so vom Kanton Vorschub geleistet. Gottseidank haben unsere Grossräte Peter Eberhart, Thomas Knutti und Christoph Berger das Problem aufgenommen und im Grossen Rat Motionen für eine Ausnahmeregelung im ländlichen Raum eingereicht. Dank taktisch geschicktem Verhalten ist es ihnen gelungen, den zweiten Punkt der Motion Knutti/Berger für eine Ausnahmeregelung für traditionell nicht genügend mit ÖV erschlossener Gebiete als Postulat, gegen den Widerstand der Regierung, zu überweisen. Ich möchte ihnen und allen, die mitgeholfen haben ganz herzlich danken für ihren Einsatz zugunsten der Landbevölkerung im Kanton Bern. Martin Wiedmer, Zwischenflühmehr...