Leserbriefe

02.01.1980

Spiel mit dem Leben

Es ist dies die Geschichte einer Frau aus unserem Tal, einer Obersimmentalerin, welche noch vor wenigen Wochen eine grosse Herzoperation auf sich nehmen musste, glücklicherweise mit gutem Ausgang! Es war kältester Februar und nachts, als diese Frau vor dem eigenen Haus auf dem Glatteis ausrutschte und stürzte. Schlagartig machte sich bei ihr ein heftigster Schmerz in der rechten Hüfte bemerkbar und sie blieb verletzt und hilflos am Boden liegen. Nur mit Mühe vermochte sie sich einige Meter durch den Schnee zu ihrem Haus zu schleppen, wo sie schliesslich ihre Angehörigen mit Klopfzeichen auf sich aufmerksam machen konnte. Angesichts einer offensichtlich schweren Verletzung wurde sofort eine Ambulanz angefordert und man versuchte die Verletzte an einen geschützten Ort zu verbringen. Dies war wegen heftigster Schmerzen nicht möglich, und so wurden Bettflaschen und Decken herbeigebracht, um die bereits an Kälte Leidende vor Erfrierungen zu schützen. Man versuchte auch mit Kartons eine Unterlage zu konstruieren, um etwas vor dem Schnee zu isolieren. Es begann nun das Warten auf die Ambulanz, für die Frau und die Helfer ein langes Warten. Die Patientin fror und krümmte sich vor Schmerzen und jedermann blickte sehnsüchtig in Richtung Strasse, ob nicht bald Hilfe eintreffen würde. Es dauerte fünfviertel Stunden, bis die Ambulanz zum Abtransport der schliesslich völlig durchfrorenen Frau endlich eintraf. Im Spital angekommen, stellte man bei der Verletzten eine bereits gefährlich tiefe Körpertemperatur fest – ein alarmierender Zustand! Ursache der Schmerzen war ein Schenkelhalsbruch, der in unserem Spital dann umgehend operiert werden konnte. Glücklicherweise hat die Unglückliche dies alles überstanden und bewegt sich heute wieder flink an Stöcken! Unser grosser Dank geht an die Rettungsteams, die stets hilfsbereit und professionell ihre Einsätze leisten und schwierige Situationen zu meistern verstehen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Hoch qualitative Gesundheitsversorgung im Oberland West – in wessen Verantwortung?

Der Regierungsrat hat, ohne dass er gegen aussen selber entscheiden musste, erreicht, dass wir schon bald ohne stationäre Akutversorgung dastehen werden. Er verstand es, für die unangenehmen Botschaften die STS AG vorzuschieben, die dazu eigentlich gar nicht zuständig ist. Immerhin ist der Kanton Mehrheitsaktionär und nach Spitalversorgungsgesetz hat die Gesundheits- und Fürsorgedirektion die Versorgung der Bevölkerung des Kantons mit Spitalleistungen zu planen und damit die strategischen Entscheidungen zu treffen. Dass die STS AG nun den Ball weitergibt an die Regionsgemeinden ist nachvollziehbar, zeigt aber, in welchem Vollzugsnotstand unser System ist. Es ist zu hoffen, dass die Behörden der Region Simmental-Saanenland nun zu Stande bringen, den Entscheid über das weiter zu betreibende Spital in den nächsten zwei Jahren an einer Urnenabstimmung herbeizuführen. Und dies in demjenigen Perimeter, welcher einer Defizitbeteiligung zugestimmt hatte. Nur damit kann vermieden werden, dass wieder ein Hick-Hack zwischen den beiden Talschaften entsteht, was dem Kanton wahrscheinlich gelegen käme! Hans-Peter Böhlen, lenkmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Mühleberg: Steckerziehen?

Mühleberg: BKW will bis 2022 Stecker ziehen.AKW Gegner halten an sofortiger Abschaltung fest. BKW: «Vorzeitige Abschaltung bleibt eine Option» KKW Mühleberg soll in zehn Jahren vom Netz BKW will KKW Mühleberg bis 2022 nutzen und wechselt Chef ausmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

«Schwarzpeterlispiel» in der Spitalfrage

Für mich ist die Entscheidung zur voraussichtlichen Schliessung der Spitäler in Saanen und Zweisimmen nicht überraschend. Das jahrelange Schwarzpeterlispiel zeigt aber auf, wie schwach diverse Führungspersönlichkeiten sind, wenn es um konkrete Entscheide zu fällen gilt. Nun, weitere Entscheide müssen nach der letzten Info, wenn auch unter Vorbehalt, nicht mehr gefällt werden, denn die Spitäler schliessen sich relativ rasch selber. Ihr glaubt ja nicht, dass die Angestellten nach solchen Aussagen bis zum letzten Tag ausharren. Alle werden sich bemühen so rasch als möglich anderswo einen Job anzunehmen, was zwangsläufig zur Schwächung der Substanz führt und unweigerlich zur automatischen Schliessung, da ein Spital ohne genügend vorhandenes Fach- und Hilfspersonal nicht mehr funktionsfähig ist. Die Schuldzuweisung für das Debakel an die Bevölkerung vom Saanenland und Obersimmental finde ich auch nicht akzeptierbar. Dass ein Akutspital in der ländlichen Region nicht kostendeckend betrieben werden kann, ist mir auch klar, aber als Steuerzahler muss ich mich schon fragen, warum in Spitalangelegenheiten nicht ein entsprechender Finanzausgleich zur Anwendung kommt? Der Trend zur Konzentration in die Ballungszentren scheint sich nun auch im Gesundheitswesen abzuzeichnen. Eine medizinische Leistung muss aber nach meiner Meinung ganz anders gewichtet werden als die Besorgung eines Ausweises, Planeinsicht auf dem Grundbuchamt usw. Einer von dahinten,mehr...

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02.01.1980

Elk Bar und Restaurant

Lieber Herr K. aus M. (Verfasser Leserbrief Wunderbare Wochen an der Lenk), liebe Hundeverbots-Kritisierermehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Zürich Weststrasse gleich Simmentalstrasse!

Im Juli 2011 wurde durch die Firma BREDAR AG, Verkehrstechnik, im Dorf Reidenbach während einer Woche mit geschlossenem Radargerät, Radarmessungen durchgeführt. Es wurden 51000 Fahrzeuge gemessen davon waren 29 Prozent, 23201 Fahrzeuge Schwerverkehrsanteil. Bei 50 Stundenkilometer wurden Fahrzeuge mit sage und schreibe 115 Stundenkilometer gemessen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Kreisel Dorfkern Lenk

In einem kürzlichen Leserbrief wurde angeregt, im Dorfzentrum Lenk die Fahrgeschwindigkeit auf 30km/h zu beschränken, um damit die Verkehrssicherheit für Einheimische und Gäste zu erhöhen.mehr...