Spital Simmental-Saanenland

02.01.1980

Spitalgschtürm

Sonntagmorgen sechs Uhr. Meiner Frau wurde schlecht und sie musste sich übergeben. Zu unserem Entsetzen mehrheitlich Blut. Ich informierte sofort den diensthabenden Arzt Dr. Härri Boltigen, welcher uns sofort im Spital Zweisimmen anmeldete. Mit dem Auto waren wir in zwei Minuten vor Ort, wo meine Frau durch das kompetente und freundliche Personal erstversorgt wurde. Es wurde beschlossen, die Patientin umgehend ins Inselspital Bern zu überführen. Eine Ambulanz war glücklicherweise vor Ort. Meine Frau wurde noch mit zwei Beuteln Blutkonserven versorgt und los ging die zügige Fahrt, erstmal nach Gesigen, wo die Crew (Zeitlimit) ausgetauscht wurde und dann weiter nach Bern. Dort brauchte es noch mal vier Einheiten Blut, ehe die Blutung gestoppt werden konnte! Die Ärzte im Inselspital meinten, dass es Dank der Erstversorgung im Spital Zweisimmen noch gut ausgegangen sei! Noch Fragen? Unseren Gesundheitsminister möchte ich fragen, ob man anstatt eines unserer Spitäler ein Spital im Jura schliessen könnte (St. Imier oder Moutier) aber da wird wohl Herrn Perrenoud das Mütchen verlassen (trotz dringend notwendiger Lohnerhöhung des Gesamt-Regierungsrates). Rita und Peter Ischer, Zweisimmenmehr...

Naturpark Diemtigtal

02.01.1980

«Wie das Diemtigtal zu seinem Fünf Sterne Tal-Wanderweg kam»

Mein Mann und ich kommen seit 1980 regelmässig ins Diemtigtal in die Ferien. Wir durften die Entwicklung und den Bau des Talwanderweges mitverfolgen. Mit grosser Freude wandern wir immer wieder ein Stück darauf. Jetzt, wo wir alt sind, ist es eine wunderbare Möglichkeit zu wandern. Man kann mit dem Postauto auf die Grimmialp fahren und den Weg talauswärts, also bergab, unter die Füsse nehmen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Öffentliche Verwaltungen als Tyrannen?

Alt-Grossrat Lorenz Kunz will keine Verwaltungsstellen im Schloss Wimmis! Nicht etwa aus finanziellen Gründen, sondern weil die öffentliche Verwaltung dem Schloss nicht würdig wäre bzw. somit vom Schloss aus die Bevölkerung weiter unterdrücken würde. Der Alt-Grossrat vergleicht Verwaltungsangestellte mit früheren Schlossherren und Landvögten, welche die Bevölkerung bis auf’s Blut ausgenommen haben. Unbestritten, öffentliche Verwaltungen können dem Bürger nicht immer jeden Wunsch erfüllen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Säulen des Wohlstandes

Mit dem öffentlichen Verkehr verhält es sich ähnlich wie mit der Energie, dem Bildungs- und Gesundheitswesen sowie der Kommunikation: All diese Bereiche sind Säulen des Wohlstandes, und all diese Bereiche funktionieren nicht marktwirtschaftlich, sondern politisch.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Schutzengel für weniger als 50 Franken

Regelmässig wird über mehr oder weniger grosse Brände berichtet. Leider sterben dabei auch immer wieder Menschen. Der Vorfall von dem hier die Rede ist, wäre möglicherweise auch in diese Kategorie gefallen und das in Boltigen, wenn nicht… aber alles schön der Reihe nach:mehr...

Zum Leserbrief von Alt-Grossrat Lorenz Kunz aus Diemtigen

02.01.1980

Kein leer stehendes Schloss Wimmis!

In der Ausgabe vom 26.04.2012 weibelt der Alt-Grossrat aus Diemtigen gegen eine Motion, welche die Nutzung des seit drei Jahren leer stehenden Schloss Wimmis fordert. Mit anderen Worten unterstützt der Leserbriefschreiber, dass der Kanton weitere hunderttausend Franken in eigene, leer stehende Liegenschaften investiert und gleichzeitig in Büroräumlichkeiten investiert, welche für Kantonsangestellte gemietet werden müssen. Der Vorschlag, dass nun die Bevölkerung sich gegen diesen «Unsinn» wehren soll, grenzt schlicht und einfach an eine Volkshetze! Stellen wir uns vor, der Kanton Bern finde einen russischen Investor, welcher das Schloss käuflich erwerben würde und dies für einen für den Kanton Bern interessanten Preis… Es versteht sich von selbst, dass der gleiche Leserbriefschreiber, sich wieder zu Wort melden würde und doch lieber Beamte im Schloss Wimmis hätte! Die Gründung einer IG Liegenschaft Wimmis, wäre allenfalls eine Option, mit der Bedingung, dass der Alt-Grossrat einen Geldbetrag spendet, bevor er andere Vorschläge ausschlägt. Bruno Stucki, Wimmismehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Schloss Wimmis gehört der Öffentlichkeit

Das Schloss Wimmis soll für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden: Ein guter Restaurationsbetrieb mit Menus aus regionalen Produkten, Ausstellungen und vielfältige Kultur usw. wäre sinnvoll.mehr...

Zur Spitalfrage im Obersimmental-Saanenland

02.01.1980

Genug ist genug

Können Regierungsrat Philippe Perrenoud und die Herren der STS AG ihr Vorgehen in Sachen Spitalversorgung mit ihrem Gewissen verantworten? Wohl kaum. Auch wenn der Kanton jährlich die Spitäler Zweisimmen und Saanen mit zwei bis drei Millionen Franken unterstützt, was weniger als ein Prozent des Kantonsbudgets ausmacht, kommt das den Kanton immer noch x Millionen Franken günstiger als eine Lösung mit Ausbau des Spitals Thun. Wir werden das niemals akzeptieren. Sind jährlich zwei bis drei Millionen Franken für unser Spital nicht tragbar, aber 75 Millionen Franken für unsere Asylanten schon? Dies bei geforderten massiven Lohnerhöhungen unserer Regierungsrätinnen und -räte, den hohen Kosten des Mitholztunnels, der Geldverschleuderung der Frauenklinik des Inselspitals, deren neue Instandstellung nach wenigen Jahren Millionen kostet, was wir Steuerzahler selber abstottern müssen, da die zuständige Regierungsrätin eine Arbeitsgarantie mit den Unternehmern verpasste – und noch viel anderes mehr. Eine weitere Lüge: Jeder Ambulanzeinsatz kommt nun von Gesigen, und weiter wird behauptet, jeder Einsatzort werde in 20 bis 30 Minuten erreicht. Tatsache ist, dass in St. Stephan eine alte Frau auf dem Eis ausrutschte und dort liegen blieb. Nachbarn und ein Arzt versuchten die Frau gutmöglichst zu schützen, wobei alle genau 75 Minuten auf die Ambulanz warten mussten. Nicht selbstverständlich, dass die Frau diesen Horror überlebte. Und eine Person brauchte die Ambulanz zum Transport von Lenk nach Zweisimmen (14 km), Rechnung: über 1000 Franken. Wenn schon sparen, bitte überall gleichmässig, somit auch die Stadtspitäler schliessen, natürlich mit Ausnahme des Inselspitals, für ganz spezielle Operationen. Bei gleich schlechter Ambulanzversorgung wie bei uns können auch bei anderen Landspitälern Kosten eingespart werden. Mein Vorschlag: Die Notversorgung im Saanenland soll wieder dem ursprünglichen Unternehmen zugeteilt werden, und auch in Zweisimmen muss eine ständig einsatzbereite Ambulanz stationiert sein. Das Spital gehört nach Zweisimmen (nicht nur für einige Jahre). Dort steht das Servitutland gratis zur Verfügung, nahe der Helikopterbasis und den Bahn- und Strassenanschlüssen, mit guten und nahen Einkaufsmöglichkeiten und im allerschlimmsten Fall mit einem unterirdischen Notspital. Auch ich begreife sehr wohl den Sparwillen. Eben gerade deshalb ist diese Lösung die billigste. In der festen Überzeugung, dass schliesslich doch noch die Vernunft und Logik über Bewährtem und Gutem die Oberhand gewinnt, appelliere ich nochmals ans gute Gewissen der Verantwortlichen. Karl Zeller-Abbühl, Zweisimmenmehr...

Spital Simmental-Saanenland

02.01.1980

Patiententransporte Spital STS

Dieses Problem ist nicht nur ein Problem des Spitalstandortes, sondern der Grundversicherung. Fairerweise darf nur die zusätzliche Distanz Zweisimmen–Thun berechnet werden.mehr...