Leserbriefe

02.01.1980

Die Durchsetzungsinitiative ist dringend nötig!

Seit fünf Jahren hat der Bundesrat samt dem Parlament die Umsetzung eines Volksentscheids nicht vollzogen. Es ist tragisch, dass in einem demokratischen Rechtsstaat solches Verhalten, von Regierung und Parlament aus gesehen, immer mehr als normale Handhabung gilt. Mir scheint, als ob Bundesrichter, Bundesräte/innen, Regierungsräte/innen sowie parlamentarische Damen und Herren die direkte Demokratie aushöhlen und aushebeln wollen.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Klimawandel – dasThema der Medien!

An Klimatalogen, Meteorologen, Glaziologen, Hydrologen und wie sie alle heissen, fehlt es uns nicht. Aber all diese -logen haben auch schon öfters gelogen und trotzdem Zustimmung erreicht. Vorab in den Medien (inklusive vieler Leserbriefschreibenden) hat das ganze Thema halbe Zeitungen gefüllt! Klimakonferenzen sind aktuell geworden, aber gebracht haben diese Veranstaltungen dem arbeitenden Volk kaum etwas. Da haben die erwähnten -logen und zum Teil auch Politiker und Politikerinnen kassiert, denen nichts Besseres in den Sinn kommt, als an solchen internationalen Grossanlässen zu glänzen. Klimavariationen sind also nichts Neues, die hat es eh und je gegeben, schon vor der Römerzeit bis in unsere Tage. Davon zeugen Funde aus dem Altertum an Alpenpässen, die vor Jahrtausenden begangen wurden, dann für lange Zeit unbegehbar, weil sie vergletschert waren, heute zum Teil wieder ausgeapert und passierbar sind. Vergessen wir nicht, dass der älteste Mensch der je gelebt hat, gemessen am Zeitablauf der Jahrtausende, kaum eine Eintagsfliege markierte. Oder lesen wir einmal in all den alten Chroniken die Wetternachhersage, als nur die aktuelle Wettervorhersage! 1529/30 «Laurentius Bosshart: den ganzen Winter kein Schnee, sondern viel lustig warm», Renward Cyar Januar 1609 warm trocken, reife Erdbeeren, Schnecken kein Schnee. Durch alle Jahrhunderte bis in die heutige Zeit, sind solche Beispiele in zuverlässigen Chroniken zu lesen, wie auch das Gegenteil von grimmig kalten Wintern, gefrorenen Flüssen und Seen! Auch ich im hohen Alter von 89 Jahren habe beides erlebt und wir haben keine andere Wahl als das zu akzeptieren und es ist gut so! Hans Haueter, Oberwilmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Trotz Misstrauen Zustimmung in Leuthard-Röhre gross

Wenn wir am 28. Februar darüber entscheiden, ob eine zweite Röhre durch den Gotthard gebohrt werden soll, beschäftigt mich eine zentrale Frage: Dürfen Lastwagen und Autos auch in Zukunft wirklich in beiden Tunnels nur je eine Spur befahren, obwohl doch zwei Spuren vorhanden wären? Eine Erhöhung der Kapazität stünde im Widerspruch zum Alpenschutz-Artikel in der Bundesverfassung, sprich wäre verfassungswidrig. Die Befürworter der zweiten Röhre betonen immer wieder: Eine Öffnung der dereinst vorhandenen zusätzlichen Fahrbahnen komme nicht in Frage. Auch dass die EU eine solche Öffnung erzwingen könnte, sei unbegründet. Nur gerade 35 Prozent einer repräsentiven Umfrage glauben daran. 59 Prozent der befragten Deutschschweizer glauben diesen Aussagen nicht. In einer (nicht-repräsentativen) Umfrage des Tages Anzeiger sind es sogar 85 Prozent, welche nicht daran glauben. Das Paradoxe daran ist ja, dass immer noch über 60 Prozent des Schweizer Stimmvolks für eine 2. Gotthardröhre sind. Bundesrätin Doris Leuthard meint es sicherlich ehrlich, daran zweifle ich nicht. Aber an den anderen Figuren, welche sich an vorderster Front für eine 2. Röhre stark machen. Herr Giezendanner macht keinen Hehl daraus, dass sein Ziel eine Kapazitätserhöhung am Gotthard ist. Ist ja auch legitim für einen Fuhrhalter dieser Grösse. Franz Steinegger, 1994 noch für die Alpeninitiative (es standen Wahlen an), sieht bedeutende Aufträge auf sein Bauunternehmen zukommen. Als Verwaltungsratspräsident des Bauzulieferers Spaeter Ticino SA ist CVP-Ständerat Fillipo Lombardi nicht ganz unbefangen. Halten wir es mit den Gewinnern der letzten Parlamentswahlen – im Zweifelsfall nein zur 2. Gotthardröhre. Roland Fuhrer, Zweisimmenmehr...

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02.01.1980

BDG AG setzt auf GPS-Technologie

Mit grossem Interesse habe ich den Artikel in der Simmental Zeitung vom 7. Januar gelesen. Es gibt uns Kunden zu denken, wie der VR es zulässt, dass Herr In-Albon sofort nach seinem Amtsantritt für die GPS-Technologie Geld ausgeben kann, das wohl dringender für den Betrieb und die Erweiterung der Beschneiungsanlagen gebraucht würde! Betreffend den «spürbaren Einsparungen», welche diese Technologie bringen soll, ist das sicher noch zu beweisen, würde aber nicht viel bringen, da ja die Kunden wegen geschlossener Pisten fehlten. Es ist nämlich unglaublich, dass seit Wintersaison-Beginn bis heute die Bahnen von St. Stephan nach Lengenbrand–Parwengensattel bis Saanerslochgrat; die Pisten der unteren Sektion Rinderberg sowie die Pisten der Verbindungsbahnen nicht einen Tag in Betrieb genommen werden konnten, sei es wegen fehlenden oder nicht eingeschaltener oder defekter Beschneiungsanlagen! Im ganzen BDG-Gebiet konnten keine zusammenhängenden Gebiete, sondern nur einzelne Pisten befahren werden! Es muss einfach noch einmal gesagt werden, was im ganzen Gebiet gilt, nämlich: als erste Priorität 100% Beschneiung, 2. die sukzessive Erneuerung der Installationen. 3. Die Renovation der Restaurationsbetriebe und erst dann, wenn die Kunden, die sich nun an die super Pisten an der Lenk/Adelboden gewöhnt haben, wieder kommen und noch etwas Geld übrig bleibt – Unterstützung aus dem All anfordern! Mit einem tränenden und einem lachenden Auge grüsst vom Laveygratmehr...