Leserbriefe

02.01.1980

Was die Lenker von den Sankt Stäffnern lernten oder lernen könnten

Die Abkömmlinge der zum Christentum bekehrten thebäischen Legionen überquerten den Rawylpass oder den Kalterenpass oder den Schnidiigletscher – niemand weiss es genau – um in St. Stephan eine christliche Gemeinschaft zu gründen und den Bau einer wunderbar gelegenen Kirche voranzutreiben. Die Kirchgemeinde und Kirche an der Lenk war vorerst ein Filialbetrieb der christlichen Gemeinschaft von St. Stephan. Die Lenker wurden also von den St. Stäffnern zum Christentum bekehrt – sie lernten gehorsam vom neuen Glauben von den St. Stäffnern.mehr...

Gemeinden und Randregionen stärken

02.01.1980

Ja zur Milchkuh-Initiative

Die Volksinitiative für eine faire Verkehrsfinanzierung schafft eine gesunde Basis für die Finanzierung von Ausbau und Unterhalt der Strasseninfrastruktur. Bei einem Ja zur Initiative werden auch die Kantone und die Gemeinden jährlich 150 Mio. Franken erhalten. Gerade der Tourismus und die ländlichen Regionen sind auf ein sehr gutes Strassennetz angewiesen. Aber auch die Wirtschaft und das Gewerbe ist dringend auf ein besseres Strassennetz angewiesen, haben wir doch heute rund 21000 Staustunden jährlich. Der Güterverkehr transportiert über 60 Prozent der Ware auf der Strasse. Täglich stehen wir mit unseren Lastwagen im Stau und können die Ware zum Nutzen unserer Volkswirtschaft nicht termingerecht liefern. Ein LKW bezahlt jährlich rund 80000 Franken leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) oder besser gesagt eine Zentralisierungs-Abgabe, welche unsere KMUS im ländlichen Raum die letzten Jahre deutlich geschwächt hat. Diese Abgaben gehören zur Verbesserung der Infrastruktur für unsere Strassen eingesetzt und dürfen nicht länger zweckentfremdet in die allgemeine Bundeskasse fliessen. Sagen auch Sie am 5. Juni Ja zur Stärkung unserer Wirtschaft, Gemeinden, Tourismus, Landwirtschaft und natürlich der arbeitenden Bevölkerung.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

«Eine sonderbare Betrachtungsweise»

Die Erdöl-Lobby hat wieder einmal den Zweihänder ausgepackt und grobes Geschütz aufgefahren. In ganzseitigen Inseraten stellt sie Wärmeverbünde in Frage, welche sehr oft mit nachwachsendem, CO2-neutralem Holz aus der Region betriebenen werden. Diese würden uns, im Gegensatz zur Ölheizung, in unserer Wahlfreiheit einschränken und sowieso nur auf Anschlusszwang beruhen. In der Schweiz sind rund 2500 grosse oder kleine, mit Schnitzeln oder Pellets betriebene Holz-Wärmeverbünde in Betrieb. Einen Anschlusszwang kennen nur die allerwenigsten. Der überwiegende Teil der Liegenschaften wurde freiwillig angeschlossen, weil ihre Besitzer bewusst den Weg aus dem fossilen Alltag hin zu einer nachhaltigen und erneuerbaren Energieversorgung suchten. Und weil sie eben nur in einem Wärmeverbund langfristige Wärmelieferverträge mit indexierten Wärmepreisen angeboten erhielten, und damit weitgehend unabhängig sind von extremen Preisschwankungen. Zwischen 2011 und 2014 lag der Erdölpreis in der ganzen Schweiz durchgehend über 1 Franken pro Liter, die Preisschwankungen waren innerhalb eines Jahres mit rund 10 Prozent minim.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Vor wichtigen Entscheiden

Wir stehen vor wichtigen energiepolitischen Entscheiden: In der Sommersession wird das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 abschliessend beraten. Bereits heute drohen Ewiggestrige mit dem Referendum. Eine Alternative haben sie nicht.mehr...