33. Internationales Schlittenhunderennen Lenk
33. Internationales Schlittenhunderennen LenkLenk ist Alaska im Quadrat
Gaby Pfister ist in Eschi, Boltigen aufgewachsen und wohnt heute in Goldiwil. In der Kategorie 6 Hunde durfte sie sich bei besten Verhältnissen 12 km ziehen lassen.
Die Lenk war vor fast 40 Jahren in der Schweiz trendiger Pionier in der Organisation von Schlittenhunderennen. Walter Griessen war einer, der die Impulse dazu gab. Noch heute lebt er diesen faszinierenden Sport voll und ganz und hatte als Chef des Startgeländes seine helle Freude, zu welch starken Event der Anlass gewachsen ist. Das Datum wurde im Laufe der Jahre vom Januar in die Februar-Hochsaison geschoben. So säumen viel mehr Zuschauer die Strecke und diesen wird von Mushern und Hunden ein Ferienverschönenderes Spektakel geboten. In den Kategorien Skijöring, 2-er und 12-er Schlitten wurde bis 20 km gesprintet – für Schlittenhunde gelten erst Distanzen ab 100 km als Langdistanz. Wie gewohnt hat die von Ernst Beetschen präparierte Strecke im für Schlittenhunde idealen Lenker Talboden begeistert. Die meisten Hunde sprinteten was das Zeug hielt: Sie wollten so rasch wie möglich wieder nahe beim so gastfreundschaftlichen Zeltdörfli vom Hundesportclub Obersimmental sein, wo es herrlich nach Bratwurst und Chäsbrätel duftete. Freude herrschte bei Chefkassierin Madlen Wampfler dank neuem Zuschauerrekord. Für OK-Präsident Heinz Welten aus Schönried war es doppelt schön. Er weilte als Saanenländer zwei Tage vor dem schönsten Talabschluss der Alpen und durfte stolz auf alle Helferinnen und Helfer sein, es war ein super Rennen. In seinen Augen war wie in den blauen Augen der Sibiriean Huskys zu lesen: Die Lenk war ein Wochenende Alaska im Quadrat!
Ein fittes Duo: Bernhard Wenger aus Diemtigen (links) überholte mit seinem Hund in der Kategorie Skijöring ein Gespann.