Vom Herd auf die Wettkampfbühne
Lenkerhof-Team kochte sich zum Sieg an der Battle of Zagg
Vier Tage lang wurde an der Zagg in Luzern gekocht, angerichtet und serviert. Sechs Küchenteams aus renommierten Betrieben der Schweizer Gastronomie stellten sich an der «Battle of Zagg» der Herausforderung, unter Wettkampfbedingungen ein 4-Gang-Menü mit vorgegebenen Pflichtzutaten zuzubereiten. Am Ende durfte das Team des Lenkerhof Gourmet Spa Resort aus der Lenk den Siegerpokal in die Höhe stemmen.
Battle of Zagg 2026 Luzern
Vom 25. bis 27. Oktober traten die Teams jeweils vor Publikum gegeneinander an. Innerhalb von vier Stunden galt es, für 45 Gäste ein Menü bestehend aus Brotgang, Vorspeise, Hauptgang und Dessert zu kreieren. Vorgaben wie Swiss Lachs, Meerrettich oder ein glutenfreies Dessert verlangten von den Teilnehmenden Kreativität ebenso wie handwerkliches Können.
Für Jurypräsident David Andrea Picenoni steht dabei nicht allein der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund. Vielmehr gehe es darum, jungen Berufsleuten eine Plattform zu bieten. «Es gibt aktuell viel zu wenig Formate, die speziell für den Nachwuchs geschaffen werden», sagt Picenoni. Deshalb würden bewusst Lernende und junge Fachkräfte sowohl in den Teams als auch in der Jury eingebunden. Die jungen Talente sollen Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und die Welt der Kochwettbewerbe kennenlernen.
Ein Menü auf Siegerkurs
Das Siegerteam aus dem Lenkerhof überzeugte die Fachjury und die Restaurantgäste mit einem durchdachten und handwerklich präzisen Menü. Den Auftakt bildeten Focaccia und Kornbrot mit Schafskäse-Espuma und Kartoffelcrumble. Darauf folgte ein Lachstatar mit Topinambur in verschiedenen Texturen und einem Meerrettich-Dashi-Sud. Beim Hauptgang setzten Nicola Sterchi, Sven Ahlers, Janis Loretan und Nicolas Klauschke auf geschmorten Schweinebauch, Rösti und zahlreiche fein abgestimmte Komponenten. Den Abschluss machte ein raffiniertes Dessert mit weisser Schokolade, Fenchel und Bergamotte.
Hinter dem Erfolg stand ein eingespieltes Team. Teamchef Nicola Sterchi koordinierte die Abläufe und behielt auch in hektischen Momenten den Überblick. Sven Ahlers sorgte mit seiner Präzision und seiner ruhigen Art für Stabilität am Herd. Der erst 18-jährige Janis Loretan brachte frischen Ehrgeiz und Wettbewerbserfahrung ein, während Nicolas Klauschke im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf sorgte und seinem Team den Rücken freihielt. «Der Erfolg beim Battle of Zagg gehört dem gesamten Team. Jeder hat seinen Beitrag geleistet, und genau dieses Miteinander macht eine starke Küchenmannschaft aus. Ich durfte das Team unterstützen und ihm den Rücken freihalten, doch gewonnen haben wir diesen Wettbewerb gemeinsam. Darauf bin ich besonders stolz», so Nicolas Klauschke.
Der Jurypräsident
war voll des Lobes
Für Picenoni ist der Erfolg des Lenkerhofs ein schönes Zeichen. Besonders erfreulich sei es, wenn renommierte Häuser ihre jungen Mitarbeitenden fördern und ihnen die Möglichkeit geben, sich vor Publikum und unter Wettbewerbsbedingungen zu beweisen. Dass das Lenkerhof Gourmet Spa Resort diesen Weg geht, wurde an der diesjährigen Battle of Zagg eindrücklich belohnt. Mit Kreativität, Teamgeist und viel Leidenschaft für das Handwerk sicherte sich das Team aus dem Simmental den Sieg und setzte damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des Kochberufs.