Wintersportlager der Sekundarschule Grosshöchstetten

Von «faky» bis «Slopestyle»

Von «faky» bis «Slopestyle»

Vom 1. bis zum 5. März führte die Sekundarschule Grosshöchstetten mit 128 Schülerinnen und Schülern ein Wintersportlager an der Lenk durch. Das 13-köpfige Team der Lehrpersonen wurde von neun externen J+S-Leiterinnen und -Leitern unterstützt. Quartier und Verpflegung fanden wir im KUSPO (Kurs- und Sportzentrum). Unter fachkundiger Anleitung übten sich unsere Mädchen und Buben im Carven, Kurzschwingen, Rückwärtsfahren, Springen im Park, Cross, in Pistentricks und vielem mehr. Wer sich dem englischen Fachjargon gegenüber verschloss, konnte bald einmal nicht mehr mithalten, zumal Ausdrücke wie «faky, Slopestyle, one eighty, three sixty, noseturn, nosegrab» etc. das Geschehen sowohl auf der Piste als auch beim Après-Ski respektive Après-Snowboard beherrschten. Tja, manch einem wurde es trotz Helm und Rückenpanzer schon ein wenig mulmig in der Bauchgegend, wenn er im Cross nach scharfer Steilwandkurve – von Wellen und Mulden gehörig durchgerüttelt – direkt auf einen unheilvoll anmutenden «Spicker» zuraste. Etwa vom dritten Tag an klagten dann viele über argen Muskelkater, und die heilversprechende Salbe aus der Leiterapotheke gewann im Nu an Marktwert. Dafür fanden fortan klein Cuche, Janka, Defago, Mike Schmid + Co. des Nachts nach Verkündigung der offiziellen Zimmerruhe viel leichter zu ihrem wohlverdienten Schlaf als noch zu Wochenbeginn, als man sie mit Teufelsgewalt davon überzeugen musste, dass Schlaf gesund sei und man ausgeschlafen sowieso besser auf einem oder zwei Brettern gleiten könne als in Trancezustand. Und stürzen lasse es sich ausgeruht ebenfalls eleganter… oder etwa nicht?

Am Mittwoch- und Donnerstagmorgen standen dann fakultative Zusatzangebote auf dem Programm: Curling, Skitour, Schneeschuhwanderung, Eishockey und Eislauf. Wem das nicht zusagte, konnte an einem Ski- oder Snowboard-Workshop teilnehmen. Unermüdliche kamen im Anschluss an den Schneesport jeweils noch im Hallenbad und nach dem Nachtessen in der KUSPO-Sporthalle auf ihre Rechnung, wo bei Unihockey und Fussballspiel die letzten Kraftreserven erschöpft wurden.

Am Freitagmorgen galt es dann ernst, denn der Riesenslalom auf der permanenten Rennstrecke Wallegg war angesagt. Eifrig feilschten die Rennfahrerinnen und Rennfahrer um Sekundenbruchteile, währenddem der Winter noch einmal sein wahres Gesicht zeigte. Bei klirrender Kälte sehnten wir Rennorganisatoren uns nach warmem Tee und Handwärmern. Die Freude an den tollen Leistungen – hierbei denke ich ganz besonders an diejenigen der Anfängerinnen und Anfänger! – vermochte zumindest unser Gemüt ein wenig zu erwärmen.

Anschliessend ging’s im Car wieder heim ins Unterland, und der in Schnee gehüllte Wildstrubel rückte in weite Ferne.

An dieser Stelle sei allen Leiterinnen und Leitern nochmals ganz herzlich für ihren grossen Einsatz während dieser gelungenen Woche gedankt.

Ein besonderes Merci geht an:

Ueli und Jeannette Gertsch, KUSPO

Lenk Bergbahnen

André Troxler, Intersport Troxler

Daniel Tauss, Strubel Sport

Hansjörg Schneider, Asporta GmbH, und Helfer

Marco Rieder, Bergführer.

Liebe Lenk, unser Lager war der Hammer! Wir kommen wieder… Daniel Finger, Sportlehrer

Von «faky» bis «Slopestyle»

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Erstellt:
10.03.2010, 17:03 Uhr
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