Jodlerklub Bärgrose

«Jutze gibt Kraft und Lebensmut»

Der Jodlerklub Bärgrose eröffnete in Zweisimmen die Theatersaison der verschiedenen Dorfvereine. Mit Jodelliedern, Jutz und einem Einakter sind die Bärgrosejodler «düregstartet u abghobe.»

«Mami, Mami, ich lebe hier mit dubiosen Gestalten, die mir ans lebendige gehen wollen.» Das Handy ist das wichtigste Requisit des exzentrischen Psychologiestudenten.

«Mami, Mami, ich lebe hier mit dubiosen Gestalten, die mir ans lebendige gehen wollen.» Das Handy ist das wichtigste Requisit des exzentrischen Psychologiestudenten.

Es war am Jodlerklub Bärgrose, unter der Leitung von Vreni Gafner, den kulturellen und unterhaltenden Reigen der Zweisimmer Dorfvereine zu eröffnen. Jodlerpräsident Fritz Bieri war erfreut und meinte etwas spöttisch: «Die Olympia-Abfahrt in Vancouver wurde zu Gunsten unserer Jodellieder und dem Theaterabend verschoben. Überall ist Fest, doch wir konnten viel Publikum für unseren Unterhaltungsabend gewinnen.»

«Chum cho jutze»

Mit Jodlermelodien von Stähli, Stadelmann und Walimann, mit Naturjutz von Klaus Rubin und Markus Eggen aus den eigenen Reihen umrahmten die Bärgrosejodler ihren Theaterabend. Mit dem Jodlerquartett Chüjerlüt aus Schangnau unterstützten Gäste aus dem Emmental mit Michels «Chum cho jutze» den gelungenen Werbeblock für den Jodelgesang.

Den ersten Preis gewonnen

Fast täglich flattert Reklame mit «Sie haben gewonnen!» ins Haus. Für den humorvollen Einakter «durestarte und abhebe» bearbeitete Autorin Hanna Frey dieses Thema auf eindrückliche Art. Unter der Regie von Toni Schmid haben sich sechs verschiedene Leute im Personalhaus eines geschlossenen aber renommierten Tessiner Hotels getroffen. Alle haben angegeben beim Wettbewerb von Conita-Werbung den ersten Preis gewonnen zu haben. Wie der bodenständige Landwirt (alias Fritz Gempeler) und die hilfsbereite Krankenschwester (Madlen Eggen) konnten sich der nervöse Dachdecker (Peter Rohrbach), die dominante Putzfrau (Beatrice Schwarz) und die Telefonistin mit Überblick (Elsbeth Hauswirth) mit der eigentümlichen Situation abfinden. Aus der Rolle tanzte einzig der exzentrische Psychologiestudent (Markus Rohrbach). Das Muttersöhnchen stand mit seinem Handy zum Mami stets im Kontakt. Weinerlich meldete er, zum Unmut der anderen Geprellten, unverzüglich alle Vorkommnisse und Attacken gegen seine Person. Spielerisch hat die Theatergruppe einmal mehr einen Glanzpunkt gesetzt und dafür viel Applaus geerntet. Fritz Leuzinger

Das Jodlerquartett Chüejerlüt aus Schangnau singt die Werbemelodie «Jutze git Chraft u Lebesmuet.»

Das Jodlerquartett Chüejerlüt aus Schangnau singt die Werbemelodie «Jutze git Chraft u Lebesmuet.»

Der Jodlerklub Bärgrose eröffnete die kulturellen Abende der Zweisimmer Dorfvereine.

Der Jodlerklub Bärgrose eröffnete die kulturellen Abende der Zweisimmer Dorfvereine.

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Erstellt:
18.02.2010, 08:02 Uhr
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