Erster Diemtigtaler Nachtsprint auf der Grimmialp
Der erste Diemtigtaler Nachtsprint auf der Grimmialp im Diemtigtal war ein Erfolg. Die Grimmialp, welche bereits in den neunziger Jahren Durchführungsort des legendären Diamir-Race war, ist ein idealer Startort für Skitouren und Skitourenrennen.
Massenstart beim Nachtsprint
Das Skitouren- und Schneeschuhrennen hatte in den letzten Jahren am Wiriehorn stattgefunden. Leider wollten die Organisatoren dort das Rennen nicht mehr durchführen. Sämi Estoppey vom SAC und Berner Alpencup hatte die Initiative ergriffen, um das Rennen im Diemtigtal zu retten. Auf der Grimmialp hat er einen neuen Standort gefunden und einige notwendige Partner und Helfer dazu.
Die Vorbereitungszeit der neuen Organisatoren war kurz aber durchaus genügend, um ein tolles Rennen auf die Beine zu stellen. Frau Holle war zum Glück auch noch gut gesinnt und hat noch den nötigen Schnee runter geschüttelt.
Um 18 Uhr starteten alle Läufer gemeinsam zum Parcours. Alle waren mit Skis unterwegs. Von der Möglichkeit mit Schneeschuhen zu laufen oder sogar am Combi-Race (Aufstiege mit den Schneeschuhen und die Abfahrten mit den Skis respektive Board) hat niemand Gebrauch gemacht. Den Zuschauern bot sich dennoch ein bis zum Schluss spannendes Rennen. Bei wirklich guten Schneeverhältnissen und fast Vollmond liefen 33 Läufer die abwechslungsreiche Strecke am Stierenberg mit Start-Ziel auf der Grimmialp. Die zwei Aufstiege und zwei Abfahrten im Gelände verlangten neben einer guten Kondition auch eine top Skitechnik. Auf den drei Wechselzonen zeigte sich, wer beim Fellwechsel sein Material auch in der Dunkelheit wirklich gut beherrscht.
Die Teilnehmer waren von nah und fern. Mit fast vier Minuten Vorsprung auf den Drittplatzierten boten sich die Schnellsten Roland Zwahlen, Gysenstein und Pascal Egli, St. Gallen ein spannendes Duell. Schliesslich konnte Roland Zwahlen ein kleiner Vorsprung herausfahren. Den beiden hat vor allem der steile Parcours gefallen.
Bei der ersten Durchführung des Nachtsprints ging es auch darum, Erfahrungen zu sammeln. Alfred Klossner, Schwenden, amtete als Streckenchef und meinte nach dem Rennen: «Der Parcours ist für die Läufer super. Bei der Markierung der Strecke müssen wir uns fürs nächste Jahr noch steigern und mehr Lampen oder Fähnchen setzen».
Die Rangverkündigung und das gemeinsame Essen mit Läufern und Helfern konnte im Restaurant Eggli genossen werden.
Sämi Estoppey, vom Berner Alpencup: «Fürs erste Mal sind wir sehr zufrieden. Wir danken allen Partnern und Helfern fürs Engagement und natürlich den Läufern für ihre Teilnahme. Bereits freue ich mich auf die Durchführung im 2015.» Pamela Ulmann
Auszug aus der Rangliste
Damen (21–…) …–1993: 1. Huser Andrea, Zuchwil, 53:29.80; 2. Adler Zwahlen Jenny, Gysenstein, 54:41.80; 3. Joder Christa, Amsoldingen, 55:03.60.
Kadett (15–17) 1997–1999: 1. Hofer Cedric, Ersigen, 54:56.90.
Elite Junior (21–23) 1991–1993: 1. Schwarz Jonas, Winterthur, 50:37.90.
Senior (24–39) 1975–1990: 1. Zwahlen Roland, Gysenstein, 45:07.70; 2. Egli Pascal, St. Gallen, 45:32.80; 3. Umbricht Fabian, Lohn, 49:05.70.
Senior I (40–49) 1965–1974: 1. Krebs Thomas, Solutz France, 51:26.50; 2. Griessen Patrick, Spiez 52:39.10; 3. Küfer Marc, Homberg, 53:55.70.
Senior II (50–…) …–1964: 1. Fux Hanspeter, St. Niklaus, 53:35.40; 2. Zulauf Roland, Ligerz, 1:06:28.50; 3. Schranz Ruedi, Adelboden, 1:10:32.80.
Funpop I M (18–20) 1993–1995: 1. Mani Florian, Schwenden 1:28:13.7.
Funpop II M (21–?) ?–1992: 1. Zurbrück Stefan, Reichenbach 1:22:21.8; 2. Mani Hanspeter, Reichenbach 1:29:09.7.