Es braucht die alternative Energiegewinnung

Verschiedentlich konnten wir sehr interessante Berichte von W. Zeller in der Simmentalzeitung lesen, insbesondere über Wasserkraft und Energieversorgung.

Die fundierten Kenntnisse des Verfassers sind augenfällig. Ich teile seine Ansicht voll und ganz, diese umweltverträglichste Gewinnung der Energie im Einklang mit der Natur optimal auszunützen.

Man muss sich einmal vor Augen führen wie viele Bauten im Simmental in den letzten 30 Jahren neu entstanden sind und wie viel diese zusätzlich an elektrischer Energie benötigen. Dies, ohne dass in dieser Zeitspanne ein einziges neues Kraftwerk von Bedeutung entstanden ist.

Der Bau des neuen Kraftwerks an der Laubegg ist daher dringend notwendig und nachhaltig in jeder Hinsicht.

Die Turbinen werden dereinst 24 Stunden pro Tag drehen und wertvollen Strom produzieren, auch dann, wenn alle schlafen und niemand das verminderte Rauschen des Wasserfalls überhaupt wahrnimmt.

Indirekt ist es reine Sonnenenergie, Wasser verdunstet und wird als Regen oder Schnee als Niederschlag unsere Bäche füllen.

Ich hoffe, während der Bauzeit regelmässig interessante Beiträge über den Fortschritt der Arbeiten in der SZ lesen zu dürfen.

Alle Zweifler möchte ich ermuntern, einmal die Kraftwerke Oberhasli zu besuchen, ein Werk von dem wir alle seit langem profitieren, das unsere Vorvorfahren unter schwersten Bedingungen erstellt haben, oder den Film «Energieregion Goms» anzuschauen.

Gleichzeitig möchte ich jedem Initiant für eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, die schon realisiert ist, danken und neue ermuntern, es gleich zu tun. Aber bitte integriert, ohne die Bauten auf üble Weise zu verunstalten.

Dies ist ohne Mehrkosten möglich und ein Muss für eine so schöne Region wie das Simmental. Walter von Dach, Hilterfingen

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Erstellt:
10.10.2013, 00:00 Uhr
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