Zur Spitalpolitik Zweisimmen

Erweckt die Spitalstandort-Initiative falsche Hoffnung, oder ist diese dringend notwendig?

Mit sehr unterschiedlicher Auffassung sind gewählte Politiker/innen als die sogenannten Volksvertreter bestrebt, das absolut berechtigte und notwendige Spital Zweisimmen auf die Dauer zu erhalten. Gut so, aber ich finde es sehr schade, wenn sich Politiker/innen diesbezüglich nicht auf dieselbe Strategie einigen können und nur von ihrer Methode Erfolg erwarten! Bitte sprecht euch jeweils über weiteres Vorgehen in fairer Weise ab, statt sich mit Vorwürfen in der Presse zu beschuldigen! Davon profitiert niemand soviel als diejenigen, die unser Spital in absehbarer Zeit, samt der Geburtenabteilung schliessen möchten! Im Grunde genommen ist es ja wirklich tragisch, dass in einer so wichtigen Angelegenheit, in unserer angeblichen Demokratie nur einige allein entscheiden können, über die Schliessung oder das Fortbestehen, von einem Objekt das zur Infrastruktur von einer weitläufigen ländlichen Region gehört! So was wäre nicht einmal während des «Anciene-System» mit Landvogt-Praxis möglich gewesen! Mit allen den bereits geschlossenen Regional-Spitälern hat man bis jetzt kaum Gesundheitskosten reduziert! Mit jeder Schliessung gehen auch für ländliche Regionen wichtige ökonomische Voraussetzungen für sogenannte Randgebiete verloren und verlagern sich, in überdotierte städtische Aglomerationen! Also kämpfen wir weiter, wir sind nicht allein Patienten, sondern nach Verfassung Gleichberechtigte Staatsbürger und Steuerzahler! H. Haueter, Oberwil

Zum Artikel

Erstellt:
07.11.2013, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 40sec
Kommentare