Leserbriefe
02.01.1980Änderung des Tierseuchengesetzes
Dank gezielter Massnahmen zur Überwachung, Bekämpfung und der Ausrottung von Tierseuchen hat die Schweiz heute im internationalen Vergleich ein hohes Niveau der Tiergesundheit.mehr...
Dank gezielter Massnahmen zur Überwachung, Bekämpfung und der Ausrottung von Tierseuchen hat die Schweiz heute im internationalen Vergleich ein hohes Niveau der Tiergesundheit.mehr...
Der Presse konnte vor einigen Monaten entnommen werden, dass die landesweit freiwilligen HelferInnen eine riesige Zahl von Stunden aufwenden, um alten Leuten, Nachbarn usw. kostenlos zu helfen. Die damit gesparte Summe geht in die Millionen Schweizerfranken, sie ist fast unbezahlbar. Das ist sehr beeindruckend und vor allem verdankenswert.mehr...
Erstens: Die Seuchengeschichte der letzten Jahre – Vogelgrippe, Schweinegrippe, Blauzungenkrankheit – verlief immer nach demselben Script: Panikmache, überhetztes Einkaufen von Impfstoffen, Endlosschlaufen in den Medien. Dann erfolgt die Entsorgung millionenschwerer, übrig gebliebener Impfstoffe in arme Länder oder in den Kehricht. Der letzte Schritt ist jeweils der, der Öffentlichkeit einzureden, dass es nur wegen der Impfung nicht schlimmer geworden sei.mehr...
Die Revision des Tierseuchengesetzes wird von den Befürwortern als dringend notwendig und unproblematisch bezeichnet. Leider wird auch diese Revision den Landwirten mehr Nachteile als Vorteile bringen. Der Zwang wird nicht kleiner, zudem enthält die Revision sehr fragwürdige Punkte. Die verschärften Strafbestimmungen und die Kompetenzerteilung hin zum Bund, bedeutet ein weiterer Ausbau des Gesetzes. Ich denke, das bestehende Tierseuchengesetz hat sich grundsätzlich bewährt. Vorbeugen ist besser als heilen, wird von den Befürwortern argumentiert. Doch zu welchem Preis? Der Bund will jährlich drei Millionen für die Prävention ausgeben, um die Seuchenlage zu überwachen. Das Misstrauen ist gegenüber dem Bund leider gewachsen! Die Vorlage bedeutet eine weitere Machtverschiebung und noch mehr Verlust der Eigenverantwortung von uns Landwirten. Thomas Knutti,mehr...
Meine Frau und ich haben für den kommenden Winter – wie schon seit Jahren – ein Saison-Abo für Gstaad Mountain Rides gekauft, obwohl die Bedingungen dafür immer schlechter werden. Wir gehen das Risiko ein, dass bei einem schneearmen Winter die Lifte Lengenbrand, Parwengsattel und Chaltebrunnen, wie schon gehabt, nicht betrieben werden können. In diesem Gebiet (unserem Einstiegsort St. Stephan) wurden in den letzten Jahren für Abermillionen neue Sesselbahnen gebaut, ohne diese Investitionen mit einer Beschneiungsanlage zu schützen. Ein unverständlicher betriebswirtschaftlicher Unsinn!mehr...