Ein Lob auf die freiwilligen Helfer

Der Presse konnte vor einigen Monaten entnommen werden, dass die landesweit freiwilligen HelferInnen eine riesige Zahl von Stunden aufwenden, um alten Leuten, Nachbarn usw. kostenlos zu helfen. Die damit gesparte Summe geht in die Millionen Schweizerfranken, sie ist fast unbezahlbar. Das ist sehr beeindruckend und vor allem verdankenswert.

Ich habe mich diesbezüglich auch an der Lenk etwas umgesehen und herumgehört. Auch hier ist diese freiwillige und kostenlose Hilfestellung natürlich gang und gäbe. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Klar ist diese Art von Hilfestellung vor allem noch in den Dörfern aktuell, d.h. man kennt sich halt noch gut und weiss mehr über Brästen und Sorgen der Mitbewohner. Ich kann diese soziale Betätigung unter anderem beim ehemaligen Wildstrubelhotel-Chef Franz Schürch aus der Nähe mitverfolgen. Natürlich war es während seiner beruflichen Tätigkeit praktisch unmöglich, sich um soziale Belange zu kümmern und das will er nun als Pensionierter nachholen. Er macht Autotransporte für alte Leute, geht mit ihnen zum Kommissionen machen in die Dorfläden und führt sie auch zum Doktor oder zum Coiffeur. Ein Telefonanruf genügt. Und hie und da führt er alte Herren auch zu einer gemütlichen Runde in eine Dorfbeiz. Franz hat nun noch einen Zahn zugelegt: Er ist neu als gut instruierter Rotkreuzfahrer unterwegs. Die Fahrten können bis ins Thuner Spital reichen. Leider ist eine Auszeichnung all der freiwillig Helfenden durch die Gemeinde, wie für Spitzensportler, nicht möglich. Aber vielleicht könnten unsere Behördenmitglieder einmal im Jahr alle bekannten freiwilligen HelferInnen zu einem z’Vieri oder einem Apéro einladen, oder nicht? Jedenfalls herzlichen Dank an alle freiwillig in sozialen Bereichen tätigen LenkerInnen! Hans Forrer

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Erstellt:
15.11.2012, 00:00 Uhr
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