Tierseuchengesetz NEIN

Erstens: Die Seuchengeschichte der letzten Jahre – Vogelgrippe, Schweinegrippe, Blauzungenkrankheit – verlief immer nach demselben Script: Panikmache, überhetztes Einkaufen von Impfstoffen, Endlosschlaufen in den Medien. Dann erfolgt die Entsorgung millionenschwerer, übrig gebliebener Impfstoffe in arme Länder oder in den Kehricht. Der letzte Schritt ist jeweils der, der Öffentlichkeit einzureden, dass es nur wegen der Impfung nicht schlimmer geworden sei.

Zweitens: Die Behörden beteuern immer wieder, wie wichtig ihnen die Gesundheit der Tiere sei. Tatsache ist, dass viele Tiere, auch überbetrieblich mit derselben Nadel geimpft wurden. Tatsache ist ferner, dass die ersten Impfstoffe gegen die Blauzungenkrankheit nicht ausreichend getestet waren, und dass die Impfungen immense Impfschäden verursacht haben. Diese Tatsachen werden von den Behörden noch heute konsequent abgestritten. Dieses Verhalten ist nicht vertrauensfördernd für die Zusammenarbeit mit den Bauern und Bäuerinnen. Es entspricht einer veralteten Mentalität, die immer nur neue Probleme und Konflikte schafft.

Drittens: Wenn man den Gesetzestext liest, fällt auf, dass der grösste Teil die Strafverfolgung ausmacht. Gefängnis, Bussen bis zu 20000 Franken usw. Der Gesslerhut der Ämter wird aufgepflanzt. Trotz der katastrophalen Verantwortungslosigkeit bei der Durchführung der Zwangs-Blauzungenimpfung, steht kein Wort von Sorgfaltspflicht oder Abgeltung bei Impfschäden im Gesetz. Viertens. Jetzt wird über ein Seuchengesetz abgestimmt, das Impfzwang für Tiere zur Folge hat. Das neue Epidemiegesetz, um Menschen zwangsweise zu impfen, ist vom Parlament schon abgesegnet. (Wichtig, auch dieses Referendum unterschreiben!) Zukunftsfähige, verantwortungsvolle Menschen stimmen klar NEIN zum Tierseuchengesetz! Lorenz Kunz, Diemtigen

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15.11.2012, 00:00 Uhr
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