Leserbriefe

02.01.1980

Denkt an die armen Tiere

Könnten wir eigentlich den 1. August oder den Jahreswechsel noch genauso lustig und zufrieden feiern ohne Feuerwerk und laute Knallerei? Ich denke an all die vielen Haus-, Hof und Wildtiere, die wegen diesem Lärm unglaublichen Stress und Panikattacken ausgesetzt sind. Für eine kurze Freude, die viel Geld kostet, fügen wir unseren Tieren unendlich viel Leid zu. Wäre es nicht mal ein Versuch wert, vielleicht mal mit einem Zuckerstock oder einer Sonne auch Freude zu haben, muss es immer knallen und laut sein? Eine Möglichkeit wäre es vielleicht auch mal sich Gedanken zu machen, das Geld anstelle von Knall-Utensilien einem guten Zweck zu spenden. Ich habe jedenfalls ein gutes Gefühl, wenn mein Spendengeld hilft Leid zu lindern als zu verursachen. G. Flogerzi, Zweisimmenmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Stinki Seeli an der Lenk

Letzten Freitag unternahm ich mit meiner Familie eine wunderbare Wanderung vom Leiterli den Murmeli-Trail entlang Richtung Lenk. Einmal mehr war ich sehr erfreut über die Ideen der Lenker Touristiker, wie innovativ sie den kinderfreundlichen Weg gestalteten. Doch dann der grosse Schreck. Am idyllischen Dufti-Seeli war es vorbei mit der Freude. Denn der Name Dufti-Seeli muss wohl neu in Stinki-Seeli umgetauft werden. Dort kam einem lieben Mitbürger nichts Besseres in den Sinn, als rings um den See eine dicke, stinkige Pschütti auszubringen. Und diese roch wie bekanntlich nicht gerade nach frischer, reiner Alpenluft wie Tourismus Lenk wirbt. Unser Vorhaben, eine Pause am Seeli einzulegen wurde durch den penetranten Geruch dieser Brühe vermiest. So zogen wir genervt weiter, so wie eine andere Familie, die ihre Ferien an der Lenk verbringt.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Stellungnahme zur Strassensanierung Boltigen

Seit über drei Jahren bin ich in der Arbeitsgruppe Ortsdurchfahrt Gemeinde Boltigen. In der Arbeitsgruppe sind wir sechs Bürger aus der Gemeinde Boltigen, nebst Vertretern aus dem Gemeinderat, Planern und Leute aus dem Oberingenieurkreis 1.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die landwirtschaftlichen Organisationen LOBAG, SBV, SAV usw. vertreten die Basis nicht mehr !!!

Die in der Überschrift erwähnten Verbände und Organisationen brachten es fertig die Basis zu verunsichern, so dass das Referendum gegen die Agrarpolitik (AP-2014–2017) gescheitert ist. Nicht das Referendum und der damit verbundene Abstimmungskampf hätte die Landwirtschaft gespalten, nein die erwähnten Verbände mit ihren Funktionären (Präsidenten und Geschäftsführer) untergraben und verschachern mit ihrer Haltung die arbeitenden Landwirte mit ihren Familien. Ist das Willkür? Ich glaube nicht in jedem Falle, doch der Grund ist ein einfacher. Sie haben die Bodenhaftigkeit verloren und wissen nicht mehr wen sie vertreten sollen. An Stelle sich für die Nahrungsmittelproduktion der gesamten Landwirtschaft einzusetzen und die arbeitenden Landwirte mit ihren Familien zu unterstützen, untergraben sie diese, in dem sie grösstenteils nur noch als Sprachrohre des BLW und Bundesrates J. S. fungieren. Das ist sehr betrüblich, beängstigend und muss als Kapitulation der Verbandsvertreter gewertet werden.mehr...

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02.01.1980

Lenker Jazztage – ein doppeltes Highlight

Das erste Highlight waren für uns die Konzerte, die uns begeistert haben. Das zweite Highlight war für meine Frau im Rollstuhl und für mich die äusserst zuvorkommende Hilfsbereitschaft der Mitglieder des OK und weiterer Helferinnen, und der unentgeltliche Zutritt zu den Konzerten. Das ist nicht alltäglich und hat uns gut getan. Ein herzliches Dankeschön. Wir freuen uns bereits heute auf die nächsten Lenker Jazztage. L. und P. Kaufmann, Gümligenmehr...