Stellungnahme zur Strassensanierung Boltigen
Seit über drei Jahren bin ich in der Arbeitsgruppe Ortsdurchfahrt Gemeinde Boltigen. In der Arbeitsgruppe sind wir sechs Bürger aus der Gemeinde Boltigen, nebst Vertretern aus dem Gemeinderat, Planern und Leute aus dem Oberingenieurkreis 1.
Der Kanton kann wegen der Finanzlage des Kantons keine neue Umfahrungsstrasse bauen. Die Planung geht nur schleppend voran. Bevor ich in die Arbeitsgruppe gewählt wurde, habe ich schon einen Vorstoss bei Frau Regierungsrätin Egger in Bern und bei unseren Grossräten Pfister und Knutti unternommen.
Wie Sie sehen, habe ich die Verantwortlichen schon vor geraumer Zeit auf den Zustand der Simmentalstrasse aufmerksam gemacht. Mit einigen Signalisationen könnten die schweren Unfälle verhütet werden. Seit anfangs Juli haben wir in der Gemeinde Boltien zwei schwere Unfälle, nebst einigen kleineren.
In der Arbeitsgruppe werde ich nicht ernst genommen. Aus dem Grund habe ich alle meine Gruppenentschädigungen nicht angenommen und die Behörden darüber orientiert, dass ich mir keinen Maulkorb umbinden lasse, weil meine Vorschläge stets lächerlich gemacht werden. Bei der letzten Begleitgruppensitzung vom 27. Mai 2013 habe ich der gesamten Begleitgruppe gesagt: «Sollte in den Sommermonaten ein Unfall passieren, werde ich über den Zustand erneut der Presse mitteilen, welch sture Ansichten beim Oberingenieurkreis 1 herrschen.»
Ich ersuche das Radio BEO auch einmal über diesen Zustand zu berichten.
Mit freundlichen Grüssen Hans Matti, Boltigen