Um- und Neubau des Hallenbades Lenk

«Wir haben ein Projekt, das bestens auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Gäste aus nah und fern ausgerichtet ist», liess Baukommissionspräsident und Gemeinderat Hanspeter Frautschi am letzten Samstag im Kurs- und Sportzentrum an der Lenk verlauten. Die eingeladenen Lenker Zweitwohnungsbesitzer liessen sich über den neusten Stand der vorgesehenen Erneuerung der Wallbachbadi informieren. Aus einem Projektwettbewerb ging im letzten Herbst die «Projektgemeinschaft Wallbachbadi Lenk» als Siegerin hervor, an welcher die einheimische FSW Architektur AG federführend beteiligt ist. «Unser Ziel ist, das Bad mit verschiedenen Elementen attraktiver zu gestalten und dabei möglichst viel der bestehenden Substanz zu erhalten», sagte Thomas Wampfler als Vertreter der Projektgemeinschaft.

Die ganze Anlage soll als Erlebnisbad attraktiver und freundlicher werden.

Die ganze Anlage soll als Erlebnisbad attraktiver und freundlicher werden.

«Wir haben ein Projekt, das bestens auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Gäste aus nah und fern ausgerichtet ist», liess Baukommissionspräsident und Gemeinderat Hanspeter Frautschi am letzten Samstag im Kurs- und Sportzentrum an der Lenk verlauten. Die eingeladenen Lenker Zweitwohnungsbesitzer liessen sich über den neusten Stand der vorgesehenen Erneuerung der Wallbachbadi informieren. Aus einem Projektwettbewerb ging im letzten Herbst die «Projektgemeinschaft Wallbachbadi Lenk» als Siegerin hervor, an welcher die einheimische FSW Architektur AG federführend beteiligt ist. «Unser Ziel ist, das Bad mit verschiedenen Elementen attraktiver zu gestalten und dabei möglichst viel der bestehenden Substanz zu erhalten», sagte Thomas Wampfler als Vertreter der Projektgemeinschaft. Das bestehende Kinderplanschbecken wird erweitert und mit verschiedenen Spielen bei den Kleinsten für Badespass sorgen. Für Kinder und Jugendliche (und wagemutige ältere Semester) soll eine 80 Meter lange Rutschbahn erstellt werden. In einem neuen, südseitig ans Hallenbad angegliederten Aussenbecken mit 34 Grad warmem Wasser wird man sich im Sommer und im Winter in Wasser- und Luftsprudeln bewegen und gleichzeitig die Aussicht auf den Wildstrubel geniessen können. Eine Saunalandschaft mit drei verschiedenen Saunen, Ruhe- und Aussenräumen rundet das Angebot ab. In einem Badeshop werden Badeutensilien angeboten. Nicht zu vergessen ist die dringend nötige Erneuerung der Haustechnik mit Heizung, Lüftung, Pumpanlagen, Stromversorgung und Steuerung. Die nötige Energie wird eine neue umweltfreundliche Holzschnitzelheizung liefern.

Schwieriger hatte es Gemeinderat Res Mösle, der über die Kosten und die Finanzierung berichtete. Das Projekt kostet ca. 8 Millionen Franken. Nachdem die Gemeinde Lenk das Bad per 1. Januar 2009 von der Hallenbad Lenk AG übernommen hat, tritt die Gemeinde als Bauherrin auf und wird auch den Löwenanteil der Kosten zu tragen haben. Inzwischen sind erste Kontakte zu den Nachbargemeinden geknüpft worden. Von diesen werden namhafte Beiträge erwartet, dient doch das Bad u.a. auch dem Schulschwimmen. «Zur Sicherstellung der Finanzierung sind wir aber auch auf Beiträge der Zweitwohnungsbesitzerinnen und -besitzer angewiesen», sagte Res Mösle und blickte erwartungsvoll in die Runde. Andererseits ist vorgesehen, dass die Einheimischen aus dem Obersimmental und dem Saanenland sowie die Gäste der Tourismusdestinationen Lenk Simmental und Gstaad Saanenland Tourismus ermässigte Eintrittsbillette und Abonnemente beziehen können. Das erneuerte Bad soll an 330 Tagen pro Jahr geöffnet sein, und es wird mit 60–70000 Besucherinnnen und Besuchern pro Jahr gerechnet. Lenk Simmental Tourismus unterstützt das Lenker Bad mit einem jährlichen Beitrag von Fr. 200000.–.

Wie geht es weiter?

Gegenwärtig wird der detaillierte Kostenvoranschlag ausgearbeitet. Noch in diesem Jahr werden die Lenker Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung über einen Baukredit abstimmen können. Bei einem positiven Ausgang der Abstimmung folgen im Winter 2009/2010 die Ausarbeitung des Detailprojekts und die Submission. Die Bauzeit fällt in den nächsten Sommer, wobei geprüft wird, ob das 50-m-Freibad während dem Bau offen bleiben kann. Läuft alles rund, wird das Lenker Erlebnisbad auf Weihnachten 2010 neu eröffnet werden können.

In der Schlussdiskussion dankten die Anwesenden für die umfassende Information. Der Vertreter des Stammgästevereins fand Gefallen am Projekt und sicherte die Unterstützung durch den Verein zu. Verschiedene Personen gaben zum Ausdruck, dass das Projekt mit Bädern und Saunen ein gut ausgearbeitetes Gesamtpaket ist. Hanspeter Frautschi hielt fest, dass das solargeheizte 50-m-Freibad in gutem Zustand ist und bestehen bleibt. Ein Teilnehmer meinte: «Wir hier wissen, dass wir das schönste Bad weit und breit haben, bzw. bekommen werden. Leider weiss man das andernorts nicht oder noch zu wenig!» Roland Luder
Mitglied Baukommission Hallenbad

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Erstellt:
11.07.2009, 08:00 Uhr
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