Spätsommerliche Tage am Zürichsee

Konflager der 9. Klassen Zweisimmen in Uerikon

Bei den Wurzeln vor dem Grossmünster in Zürich.

Bei den Wurzeln vor dem Grossmünster in Zürich.

Ein fast 500-jähriges Haus mit Seeanstoss war einmal mehr eine ideale Unterkunft für das diesjährige Konfirmandenlager. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ging es mit dem einzigen Tageskurs per Schiff nach Rapperswil. Dort weihte uns der katholische Pfarrer in die Geheimnisse seiner Kirche ein und zeigte alle Schätze. Mit dem einzigen Kursschiff ging es wieder zurück und es blieb Zeit zum Baden im noch warmen Zürichsee.

Ein gutes Nachtessen und Spiele beendeten den Tag. Am anderen Tag erkundeten wir Zürich und fuhren anschliessend ins Fernsehstudio, wo wir die Räume besuchen konnten, die wir täglich im TV sehen. Am dritten Tag wurden wir zu unseren Wurzeln geführt, dorthin nämlich wo Zwingli lebte und die Reformation vor bald 500 Jahren begann: im Grossmünster in Zürich. In einem Seilpark erprobten wir unseren Mut, viele wagten sogar den Sprung «freier Fall» und landeten sanft am Boden. Am Abend blieb genug Zeit zum Baden und um mit dem grossen Boot herumzufahren. Zweimal wurde die Insel Ufenau, über zwei Kilometer entfernt, angesteuert, eine beachtliche Leistung. Der letzte Tag war Lagertag, schriftliche Arbeiten und Spiele. Gegen Abend ging es ins Nachbardorf zum Pizzaessen. Auf dem dunklen Heimweg gab es nicht nur eine Gruselgeschichte, der Platzregen und der dunkle Trampelpfad im Wald waren richtig unheimlich und ungemütlich und die Geisterbahn im Ritterhaus, war dann so etwas wie das Dessert. Am letzten Tag wurde geputzt und zufrieden kehrten alle nach Hause zurück. Eine tolle und lustige Woche.

Auf dem See.

Auf dem See.

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Erstellt:
17.10.2013, 10:30 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 47sec
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