Rennbericht Frauenfeld, Supermotard Team Simmental
Jörg Knutti
Er startete sein Rennwochenende mit zwei ansprechenden Trainingsläufen, in denen der Simmentaler einmal die Rangliste anführen und im zweiten Lauf den fünften Platz belegen konnte. Im vorentscheidenden Zeittraining konnte sich Jörg auf dem viel versprechenden vierten Rang behaupten, was eine gute Ausgangslage für die folgenden zwei Rennläufe bedeutete. Leider missglückte der erste Start vom Balken und Jörg musste sich um den 20. Platz einreihen. Er konnte sich mit einigen mutigen Manövern nach wenigen Runden bis nach vorne auf den 9. Platz kämpfen. Leider stürzte er kurz darauf im Offroad-Teil der Strecke und verlor wieder einige seiner hart erkämpften Plätze. Schliesslich beendete er den ersten Lauf auf dem 14. Platz. Der zweite Durchgang verlief als Zuschauer etwas weniger spektakulär, umso härter jedoch war das Rennen für Jörg. Nach wenigen Minuten versagte seine Brille und er konnte vor lauter Schmutz nichts mehr sehen. Jörg ergriff das Band der Brille und riss sie sich vom Helm. Tapfer und mit halb zugekniffenen Augen, rettete die Nummer Eins im Team Simmental den guten fünften Rang ins Ziel. Mit dem 9. Platz im Schlussklassement und 23 Punkten im Gepäck musste sich der ehrgeizige Rennfahrer widerwillig zufrieden geben.
Erich Bieri
Immer noch leicht angeschlagen vom Sturz im Rennen von Bäretswil und sichtlich verkrampft, konnte Erich Bieri seinen Rhythmus nicht finden. Aufgrund des enttäuschenden Zeittrainings musste er beim Startbalken aus der zweiten Reihe starten und fuhr von Beginn an im hinteren Teil des Feldes. Nach einem weiteren Sturz, auf seine noch gesunde Schulter, haben wir entschieden, dass sich der Därstettner auf die Rennen vom 5./6. Oktober konzentriert und haben das aktuelle Rennwochenende abgebrochen. Wir hoffen auf dem Asphalt und Staub von Ramsen (Schaffhausen) und Roggwil (Bern) auf besseres Gelingen.
Kimi Kammer und Kevin Wälti
Unsere schnellen Nachwuchsfahrer vom Team Simmental waren etwas zu spät zum Start des Zeittrainings erschienen und mussten dem ganzen Fahrerfeld hinterherfahren. So mussten Kimi Kammer und Kevin Wälti von den Plätzen drei und fünf ins Rennen starten. Im ersten Lauf lag Kevin lange an zweiter Stelle, vor seinem Teamkollegen Kimi. Dieser überholte ihn jedoch in der letzten Runde, in einem packenden Duell, im Offroad-Teil. Kimi setzte sich im zweiten Lauf gleich an die Spitze, wurde aber in der letzten Runde noch von Ropraz Gautier abgefangen, welcher zuvor bereits den ersten Lauf für sich entschieden hatte. Kevin belegte in diesem Durchgang den dritten Rang. In der Endabrechnung lag der Westschweizer Ropraz Gautier vor Kimi Kammer und Kevin Wälti. Ebenfalls klassiert waren OskarGronmayer Malte (Erlenbach) auf Rang sechs, Alain Rieder (Fraubrunnen) Rang sieben, Mintra Yada Wälti (Boltigen) Rang acht und Oumar Diallo (Matten St.Stephan) auf Rang zehn.
Beat Zeller
In der Kategorie Quad International konnte Beat Zeller im letzten von drei Rennläufen mit den Besten mitfahren. Nach einem explosiven Start reihte sich der Boltiger Garagenbetreiber an zweiter Stelle, zwischen den dominierenden Cuche Brüdern ein, und konnte diesen Platz bis zum Ende verteidigen. Aufgrund der etwas schlechteren Platzierungen in den vorangehenden Läufen (Ränge fünf und acht) resultierte der 5. Gesamtrang, was uns auf eine weitere Saison von Beat Zeller hoffen lässt.
Roland Mani
Roland Mani musste aufgrund eines technischen Problems mit der Bremse an seinem Quad im ersten Lauf aufgeben, fuhr aber im zweiten Durchgang auf den hervorragenden zweiten Platz, was ihm den siebten Schlussrang bescherte. Dank seiner guten Leistung durfte er in der Folge die Läufe der Kategorie International bestreiten und belegte dort schliesslich den guten 11. Schlussrang.