Zweisimmer verteidigten die Mannenberg-Standarte
Am Mannenbergschiessen verteidigte «Schlegelholz» der Zweisimmen Schützen, das Fähnli 1933 zum dritten Mal in Folge. Der Oberwiler Peter Schweingruber wurde mit 40/99 Punkten Tagessieger bei der Elite und Roman Hug, Mannried dominierte mit 39 die Jungschützen.
Am 79. Mannenbergschiessen erzielten 18 Schützen das Maximum von 40 Punkten. Als Tagessieger war Peter Schweingruber, in der Mitte mit der Wappenscheibe, in der Serie mit einem 99er am nächsten beim Zentrum.
© LEUZINGER FRITZ
Am 79. Mannenbergschiessen erzielten 18 Schützen das Maximum. Von den 512 Schützinnen und Schützen (im Vorjahr 530) haben 67,4 Prozent die geforderte Kranzlimite geschossen. Mit den unterschiedlichen Wetter- und Lichtverhältnissen von Regen bis Sonnenschein, kämpften die Schützen wie die Zeigermannschaft im offenen, mit 36 kleinen B-Scheiben bestückten Scheibenstand. Zu den 68 Stammgruppen aus dem Simmental und dem Saanenland stellten auch acht Gast- und 9 Jungschützenteams ihre Treffsicherheit unter Beweis.
Das tageshöchste Gruppenresultat von 228 Punkten wurde von «Schlegelholz» Zweisimmen erzielt. Dazu beigetragen haben die Schützen Hans-Otto Aegerter mit 40, Manfred Schwarz, Hanspeter Durand und Marcial Schwarz mit je 38, sowie Urs Feuz und Kurt Ziörjen beide mit 37 Punkten. Sie verteidigten die Standarte 1933 zum dritten aufeinander folgenden Mal. Der Siegerpreis bei der Elite, die grosse Wappenscheibe holte sich Peter Schweingruber aus Oberwil mit dem Maximum und einem 99er, im bis zum Absenden verdeckten Seriefeuer. Die für Mannried schiessende Jungschützengruppe «Lüchse» aus dem solothurnischen Aedermannsdorf-Herbetswil eroberte die Wanderstandarte 1984. Dem Team gehört auch Roman Hug an, mit 39 Punkten tagesbester Junior.
Auf Disä Kurt folgt Marc Matti
Aufmerksame Schützenmeister und disziplinierte Schützen sorgten auf dem Mannenberg für einen unfallfreien Verlauf. Wie das historische Schiessen gehört auch die Mannenberg-Schützengemeinde vorgängig der Rangverkündigung zur Tradition. Präsident Matthias Kurt freute sich an der durch die Spiezer Schützen gespendete «Bubenberg-Zinnkanne», als Wanderpreis für die beste Gastgruppe. Nach 15 Jahren übergab Matthias Kurt das Präsidium im Mannenbergverband an Marc Matti, Zweisimmen.
Rangliste im Sport
Aus den Ranglisten
Gastsektionen: 1. Erlenbach-Latterbach «Rinderalp» mit 221 Punkten. 2. Balzenberg «Stockhore» 216. 3. Erlenbach-Latterbach «Simme» 214. 4. Spiez SG «Bubenberg» 213. 5. Pays-d’Enhaut «Perren/Burri» 211.
Jungschützen: Tagessieger ist Roman Hug mit 39 Punkten. Gruppen: 1. Mannried «Lüchse» 213 Punkte. 2. Lenk «Hot Shot» 201. 3. Mannried II «Hotshot» und 4. Zweisimmen «d’Hälfti 96er» mit je 188 Punkten.
Stammsektionen: 1. Zweisimmen «Schlegelholz» 228 Punkte. 2. Mannried «Heimberg» 227. 3. Mannried «Zinnbecher» 226. 4. Zweisimmen «Fromatt» 223. 5. Därstetten «Papagallos» 222. 6. Zweisimmen «Achziger» 222. 7. Weissenbach-Boltigen «Bäderhorn» 221. 8. Zweisimmen «Männertreu» 221. 9. Mannried «Eiger» 221. 10. Zweisimmen «die Ehemalige» 220. 11. St. Stephan «Sternfahrt» 220. 12. Zweisimmen «Mühliport» 220.
Einzelrangliste: Mit 40/99 Peter Schweingruber, Oberwil (Tagessieger). Weitere Maximumschützen sind mit 40/98 Hans Luder, Mannried. Marc Leuenberger, Balzenberg und Michael Pfund, Zweisimmen. 40/97 Hans-Ueli Zürcher, Weissenbach-Boltigen und Hanspeter Senften, Därstetten. 40/96 Albert Zahler, St. Stephan. Anton Roth und Hans-Otto Aegerter, beide Zweisimmen. Fritz Lörtscher, Spiez sowie Michael Schläppi, Lenk. 40/95 Roland Knutti, Wimmis. Markus Eggen und Niklaus Imobersteg, beide Mannried. Christoph Krebs und Marc Aegerter, beide St. Stephan. 40/94 Christian Ziörjen, Zweisimmen. 40/92 Reto Heimberg, Mannried. Es folgen 43 Schützen mit 39 und 70 mit 38 Punkten.
Fritz Leuzinger
Die Gewinner der 1933-Standarte Zweisimmen «Schlegelholz», Kurt Ziörjen, Marcial Schwarz, Manfred Schwarz, Urs Feuz, Hanspeter Durand und Hans-Otto Aegerter.
© LEUZINGER FRITZ