Geschäftsleitung der Bergregion Obersimmental-Saanenland

Bergregion ist gegen einen eingeschränkten Winterdienst des Kantons Bern in der Region

Die Geschäftsleitung der Bergregion Obersimmental-Saanenland setzt sich bei Regierungsrätin Egger dafür ein, dass nicht nur die Hauptverkehrsachsen wie die Simmentalstrasse einen normalen Winterdienst erfahren, sondern auch wichtige Zufahrten zu den Regionsgemeinden. Betroffene Gemeinden und Tourismusorte sind Lauenen, Gsteig mit dem Glacier 3000, der Jaunpass und Abländschen.

Der grossrätliche Entscheid für eine Einschränkung der Mittel beim Unterhalt der Kantonsstrassen, speziell im Winterdienst, trifft unsere periphere Region im Nerv.

Beim Vergleich der geplanten Massnahmen im Rahmen der Sparpläne des Kantons bei Unterhalt und Winterdienst ist festzustellen, dass vor allem das Oberland betroffen ist. Die Kosten pro Strassen-Kilometer sind im Berggebiet zweifelsfrei höher als im Mittelland und sind begründet. Gebirgstrasse mit Strassen im Mittelland gleichzusetzen und vergleichbare Kosten beim Unterhalt oder sogar dem Winterdienst zu fordern, ist nach Ansicht der Geschäftsleitung der Bergregion nicht zielführend.

Die Bergregion Obersimmental-Saanenland leistet als wichtige Tourismusregion im Berner Oberland einen substantiellen Beitrag an die Kantonsfinanzen. Der Kanton ist gefordert, die Rahmenbedingungen auch beim Unterhalt der Kantonsstrassen und beim Winterdienst so zu gestalten, dass er selber auch weiterhin von der Wertschöpfung in der Region profitieren kann.

Projektübergabe «NatureCulture»

«NatureCulture» ist ein gemeinsames Projekt der Bergregion Obersimmental-Saanenland und der beiden Tourismus-Destinationen Gstaad-Saanenland Tourismus GST und Lenk-Simmental Tourismus LST. Das Projekt hat zum Ziel den Reichtum an natürlichen und kulturellen Werten der Region zu dokumentieren und Bewirtschaftern sowie Anbietern von Dienstleistungen eine direkte Wertschöpfung zu ermöglichen. Eine regionsübergreifende Rundroute führt durch die vielfältigen Landschaftsräume aller sieben Gemeinden. «NatureCulture» wurde aus sich verändernden Gästebedürfnissen heraus entwickelt und setzt auf neuste technische Entwicklungen des Internets und der mobilen Kommunikation (Smartphones), mit welchen Informationen zur Vorbereitung eines Aufenthalts und auf Wanderungen abgerufen werden können. Das Berner Amt für Wirtschaft beco hat das Projekt im Rahmen der «neuen Regionalpolitik NRP» mit 120 000 Franken unterstützt, was rund 75 Prozent der anrechenbaren Gesamtkosten entspricht. Das Projekt «NatureCulture» geht nun in die Verantwortung der beiden Tourismus-Destinationen über. Die Bergregion unterstützt GST und LST im Rahmen ihrer Möglichkeit weiterhin koordinierend für die sieben Regions-Gemeinden.

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Erstellt:
07.02.2013, 08:04 Uhr
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