Das Handwerk steht im Zentrum

Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

An der Lehrabschlussfeier der Oberländer Schreiner in Spiez erhielten 37 Jungschreiner und 10 Schreinerpraktiker den eidgenössischen Fähigkeitsausweis oder das Attest.Mit der Bestnote 5,6 erhielt Kilian Hauswirth aus Saanen einen Hobel.

Zum Gruppenbild vereint: 37 Schreiner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und 10 Schreinerpraktiker mit zweijähriger Ausbildung mit Abschluss in der Berufsschule.

Zum Gruppenbild vereint: 37 Schreiner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und 10 Schreinerpraktiker mit zweijähriger Ausbildung mit Abschluss in der Berufsschule.

«Euer Rennen ist nach intensiver Vorbereitung vorbei und heute erhält ihr die Siegerehrung», gratulierte Markus Eberhard, Präsident der Regionalsektion Thun und Umgebung wie auch im Namen vom Schreinermeisterverband Berner Oberland an der Lehrabschlussfeier der Oberländer Schreiner im Spiezer Lötschbergsaal den 37 JungschreinerInnen und zehn SchreinerpaktikerInnen. «Ihr seid alle Gewinner. Wie beim Sport habt ihr es mit Talent und Leistung geschafft.

Etwas wagen und bewegen

«Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer».

Mit dem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry begrüsste Ernst Meier, Abteilungsleiter Bau Holz Technik des Berufschulzentrums Interlaken die LehrabgängerInnen.

Die Motivation sei die Triebfeder der Menschen. Die Begeisterung motiviere ein Ziel zu erreichen. Damit das Logo «Der Schreiner – ihr Macher oder Sie träumen – wir machen» funktioniere, müsse das Handwerk im Zentrum des Schaffens stehen. «Als JungschreinerInnen sollt ihr etwas wagen, etwas bewegen und zu neuen Ufern aufbrechen», appelliert Meier. Faszination, Präzision, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind gefragt.

Erstmals ein Trainingslager

Chefexperte, Kurt Grüneisen gab mit einer Bildpräsentation interessanten Einblick in die Prüfungsarbeiten.

Auf Wunsch der JungschreinerInnen führte Klassenlehrer Roland Kehl erstmals ein viertägiges Trainingslager im Diemtigtal durch, was sich positiv auf die Noten und auf den Zusammenhalt der beiden Klassen auswirkte. Kehl endete mit Rosentals Zitat «Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein». Heidy Mumenthaler

Schreiner EFZ

5,2 Mani Xenia, Schwenden (Luginbühl AG Oey), 5,1 Gafner David, Oberwil (Gafner Creaktiv AG Erlenbach), Gafner Jonas, Erlenbach (Gafner Creaktiv AG Erlenbach), Kuhn Andreas, Matten (Kurt Grüneisen Paradox Oey-Diemtigen) bis 4,9 Bratschi Matthias, Lenk (Schläppi Innenausbau GmbH Lenk).

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Erstellt:
04.07.2013, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 53sec
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