Bern Jurassisches Schwingfest in Tavannes

König Kilian kommt in Schwung

Kilian Wenger dominierte beim Anschwingen gegen Florian Gnägi, konnte ihn aber nicht fixieren und musste «stellen». Danach folgten fünf gewonnene Gänge.

Kilian Wenger dominierte beim Anschwingen gegen Florian Gnägi, konnte ihn aber nicht fixieren und musste «stellen». Danach folgten fünf gewonnene Gänge.

In Tavannes startete auch Schwingerkönig Kilian Wenger zur diesjährigen Saison. Seine Mission heisst Titelverteidigung in Burgdorf.

Nach einem eher verhaltenem Start mit dem gestellten Gang gegen den zurzeit wohl besten Berner Nichteidgenossen Florian Gnägi, gewann er die folgenden drei Ausmarchungen gegen Matthias Aeschbacher, Simon Luginbühl, und Adrian Meuter (jeweils ohne Maximalnote). Im Ausstich zeigte er dann, dass er auf dem Weg zu seiner alten Form ist. Mit wuchtigen Schwüngen legte er Mael Staub und Stefan Marti auf den Rücken und konnte sich so auf Rang zwei (zusammen mit Nachwuchsmann Remo Käser) vorarbeiten. Kilian Wenger zeigte sich am Ende zufrieden mit seinem Saisonstart: «Am Nachmittag lief es mir ganz gut!»

Kranz für Beat Wampfler

Der zweite Diemtiger Eidgenosse Beat Wampfler konnte den Jura ebenfalls mit einem Kranz verlassen.

Neben vier Siegen u.a. gegen Beat Salzmann, resultierte ein Gestellter gegen Alfred Graber und eine Niederlage gegen den Festsieger Christian Stucki. Der Seeländer war in Tavannes mit 59.75 Punkten der überragende Sieger und klare Dominator.

Die beiden anderen Diemtigtaler Sven Klossner und Adrian Klossner verpassten nach gutem Beginn – sie waren nach drei Gängen noch punktgleich mit Wenger und Wampfler – den Kranzgewinn deutlich. Ernst Hodel

Kein Gegner fand in Tavannes ein Rezept gegen den Festsieger Christian Stucki. Auch Beat Wampfler musste sich geschlagen geben.

Kein Gegner fand in Tavannes ein Rezept gegen den Festsieger Christian Stucki. Auch Beat Wampfler musste sich geschlagen geben.

Zum Artikel

Erstellt:
08.05.2013, 17:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 37sec
Kommentare