Beitrag für Umbau des Tourist Centers Lenk und Darlehen für neue Metsch-Gondelbahn
Beitrag an den Umbau des Tourist Centers Lenk
Die bernische Kantonsregierung hat Beiträge aus dem Lotteriefonds im Gesamtbetrag von 894’000 Franken genehmigt. Unterstützt werden vierzehn Projekte aus den Bereichen Tourismus und Denkmalpflege sowie sieben gemeinnützige Institutionen und Vereine. Namhafte Beiträge erhalten Lenk Simmental Tourismus für den Umbau des Tourist Centers (88’000 Franken), die Stiftung Banneret Wisard in Grandval für die Restaurierung des Stalls sowie Infrastrukturmassnahmen (37’000 Franken) und die Einwohnergemeinde Hasle für die Sanierung des Schulhauses in Goldbach (65’000 Franken). Aus dem Sportfonds hat der Regierungsrat folgende beiden Beiträge genehmigt: 265’000 Franken an die Stadtbauten Bern für die Sanierung des Rasenfelds beim Sportplatz Spitalacker und 516’000 Franken an die Genossenschaft Stadion Lachen und Kunsteisbahn Thun für die Sanierung der Kälteanlage der Kunsteisbahn.
Darlehen für den Bau einer neuen Gondelbahn der Lenk Bergbahnen
Die Lenk-Bergbahnen planen für die Wintersaison 2014/15 eine Neuerschliessung des Metsch-Gebiets. Anstelle der Zubringerbahn auf die Metsch und der Vierersesselbahn auf den Metschberg soll eine durchgehende 10er Gondelbahn erstellt werden. Für dieses Projekt hat der Regierungsrat einem unverzinslichen Darlehen von vier Millionen Franken zugestimmt. Das Darlehen tragen der Kanton Bern und der Bund je zur Hälfte. Die Gesamtkosten für den Neubau der Gondelbahn betragen 24,5 Millionen Franken.
Feststellung der Kantonsgrenze zwischen Boltigen und dem Kanton Freiburg
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Feststellung der Grenze zwischen den Kantonen Bern und Freiburg auf dem Gebiet der Gemeinde Boltigen genehmigt. Die Kantonsgrenze wurde im Rahmen der erstmaligen amtlichen Vermessung in der Gemeinde Boltigen festgestellt.
Kanton unterstützt Koordinationsstelle «Weiterbildung Hausarztmedizin»
Der Kanton Bern unterstützt die geplante Koordinationsstelle «Weiterbildung Hausarztmedizin» am Berner Institut für Hausarztmedizin der Universität Bern mit einem Beitrag von jährlich 200’000 Franken. Der Regierungsrat hat einen entsprechenden Rahmenkredit für die Jahre 2013 bis 2016 genehmigt. Die Koordinationsstelle soll angehende Hausärztinnen und Hausärzte während ihrer Weiterbildungszeit betreuen. Sie schafft neue entsprechende Weiterbildungsstellen, koordiniert diese und bietet praxisbezogene Kurse an. Damit soll die Weiterbildungszeit verkürzt und die Attraktivität zur Weiterbildung Hausarzt gesteigert werden. Zusätzlich werden Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger auf ihrem Weg zurück in den Hausarztberuf begleitet. Diese Massnahmen tragen dazu bei, die Anzahl Hausärztinnen und Hausärzte rasch wirksam zu vergrössern.